Berlin, Deutschland

Vor Neuköllner Schule israelfeindliche FlugblÀtter verteilt

11.10.2023 - 16:13:32

Ein gewaltsamer Streit um den Israel-Konflikt zwischen einem SchĂŒler und einem Lehrer hatte an der Schule in der Berliner Sonnenallee fĂŒr Aufregung gesorgt. Bald darauf tauchen israelfeindliche FlugblĂ€tter auf.

  • Blick auf den Eingang des Ernst-Abbe-Gymnasiums im Berliner Stadtteil Neukölln. An dieser Schule kam es zu einen Vorfall im Zusammenhang mit dem Israel-Konflikt. - Foto: Joerg Carstensen/dpa

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  • Polizisten stehen vor der Schule in Berlin-Neukölln. - Foto: Joerg Carstensen/dpa

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Blick auf den Eingang des Ernst-Abbe-Gymnasiums im Berliner Stadtteil Neukölln. An dieser Schule kam es zu einen Vorfall im Zusammenhang mit dem Israel-Konflikt. - Foto: Joerg Carstensen/dpaPolizisten stehen vor der Schule in Berlin-Neukölln. - Foto: Joerg Carstensen/dpa

Nach dem Verbot einer Demonstration vor einer Schule in Berlin-Neukölln sind dort nach Polizeiangaben israelfeindliche FlugblĂ€tter verteilt worden. Von Polizisten vor Ort seien am Mittwoch Flyer sichergestellt worden, in denen zum «Befreiungskampf» aufgerufen werde, sagte ein Polizeisprecher. Der Inhalt werde nun vom polizeilichen Staatsschutz genauer geprĂŒft. Die FlugblĂ€tter seien von mindestens zwei Menschen verteilt worden. Nach einem Bericht des «Tagesspiegels» trugen sie den Titel «PalĂ€stina sprengt seine Ketten».

Ungeachtet des Demo-Verbots hatten sich am Vormittag laut Polizei etwas 30 bis 40 Menschen - ĂŒberwiegend SchĂŒlerinnen und SchĂŒler - vor dem Gymnasium in der Sonnenallee versammelt. Nach Angaben des Polizeisprechers verließen nicht alle freiwillig den Platz, so dass von einigen die Personalien aufgenommen wurden.

An der Schule war es am Montag zu einem Vorfall im Zusammenhang mit dem Israel-Konflikt gekommen. Ein SchĂŒler war mit einer PalĂ€stina-Fahne erschienen, woraufhin es eine gewaltsame Auseinandersetzung mit einem Lehrer gab.

Eltern planten daraufhin die Demonstration, die von der Polizei verboten wurde. Es bestehe die Gefahr, dass es bei der Versammlung zu volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen sowie zu Gewaltverherrlichungen oder GewalttĂ€tigkeiten komme, begrĂŒndete sie ihre Entscheidung. Zahlreiche Polizisten waren am Mittwoch vor Ort, um das Verbot durchzusetzen. Durchsagen informierte darĂŒber, dass die Demonstration nicht stattfinde.

@ dpa.de

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