VerbÀnde-Allianz fordert Reform des Heizungsgesetzes
04.03.2025 - 12:17:53Es bedĂŒrfe einer deutlichen Vereinfachung des GebĂ€udeenergiegesetzes, heiĂt es in einem Appell mehrerer VerbĂ€nde. Ziel sollte eine EntbĂŒrokratisierung sein, es sollten verstĂ€ndliche Vorgaben fĂŒr GebĂ€udeeigentĂŒmer geschaffen werden.
Zugleich heiĂt es in einem Aufruf der VerbĂ€nde an die Parteien im Bundestag und die zukĂŒnftige Bundesregierung, die Dekarbonisierung der WĂ€rmeversorgung mĂŒsse entschlossen vorangetrieben werden. "Wir brauchen Klarheit bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen und keinen vollstĂ€ndigen Systemwechsel."
Der Anteil erneuerbarer Energien am WĂ€rmeverbrauch liege bislang nur bei etwa 20 Prozent. "Die Umstellung auf eine klimaneutrale WĂ€rmeversorgung und die damit verbundene CO2-Reduktion stellen eine der gröĂten gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar."
Der Appell kommt von VerbÀnden wie dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, dem Bundesverband WÀrmepumpe und dem Stadtwerkeverband VKU.
Die Union als Wahlsieger hat angekĂŒndigt, das GebĂ€udeenergiegesetz (GEG), oft als Heizungsgesetz bezeichnet, grundlegend zu ĂŒberarbeiten. In der SPD gibt es ebenfalls Stimmen, das GEG zu vereinfachen. Die Frage ist auch, wie es mit der staatlichen Förderung des Heizungstauschs weitergeht.
Das neue GebÀudeenergiegesetz ist seit Anfang 2024 in Kraft. Vorausgegangen waren lange und harte Verhandlungen innerhalb der Ampel-Koalition. Ziel ist mehr Klimaschutz im GebÀudebereich. Am Gesetz gab es von Anfang an viel Kritik, weil es viele kleinteilige Regelungen gebe.

