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Mehrheit der LĂ€nder will selbst ĂŒber Böllerverbot entscheiden

30.12.2025 - 09:01:44

Eine Mehrheit der BundeslÀnder will den Umgang mit Silvesterfeuerwerk stÀrker selbst regeln.

Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine Umfrage bei allen 16 Innenministerien. Zehn LĂ€nder sind demnach dafĂŒr, die Vorstellungen unterscheiden sich jedoch. Berlin und Bremen kĂ€mpfen seit Jahren vergebens fĂŒr ein bundesweites Böllerverbot.

Sie wollen nun, dass die LĂ€nder selbst entscheiden dĂŒrfen. Bayern ist dafĂŒr, wĂŒrde Böllern aber erlauben. Baden-WĂŒrttemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern befĂŒrworten, den Kommunen mehr SpielrĂ€ume fĂŒr Böllerverbote zu geben. Rheinland-Pfalz fordert Schutzzonen um Tierheime und Tierparks. Die ĂŒbrigen LĂ€nder lehnen weitere regionale Kompetenzen ab: Die Regeln reichten aus, großflĂ€chige Verbote seien schwer zu kontrollieren. ZustĂ€ndig fĂŒr Sprengstoffrecht ist der Bund. Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember diskutierten Bund und LĂ€nder das Thema. Aus Bremen ist zu hören, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe eine Änderung der Sprengstoffverordnung zugesagt, die den LĂ€ndern mehr Kompetenzen geben wĂŒrde. Die LĂ€nder hĂ€tten zudem signalisiert, einer eventuell nötigen GesetzesĂ€nderung im Bundesrat zuzustimmen, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Eine Sprecherin von Dobrindts Haus richtete aus, einige LĂ€nder wĂŒnschten sich mehr SpielrĂ€ume, andere sĂ€hen das kritisch. Man prĂŒfe das Anliegen "inhaltlich und rechtstechnisch". @ dts-nachrichtenagentur.de

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