Schwesig, PrÀsidentin

Schwesig löst als PrÀsidentin des Bundesrats Tschentscher ab

20.10.2023 - 10:34:17

Einmal im Jahr wechselt die PrĂ€sidentschaft im Bundesrat. Auf Hamburgs Ersten BĂŒrgermeister folgt die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern.

  • Manuela Schwesig ĂŒbernimmt zum 1. November die PrĂ€sidentschaft im Bundesrat. - Foto: Wolfgang Kumm/dpa

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  • Manuela Schwesig und Peter Tschentscher im Plenarsaal bei der Übergabe der PrĂ€sidentschaft des Bundesrates. - Foto: Christoph Soeder/dpa

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Manuela Schwesig ĂŒbernimmt zum 1. November die PrĂ€sidentschaft im Bundesrat. - Foto: Wolfgang Kumm/dpaManuela Schwesig und Peter Tschentscher im Plenarsaal bei der Übergabe der PrĂ€sidentschaft des Bundesrates. - Foto: Christoph Soeder/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns MinisterprĂ€sidentin Manuela Schwesig ist zur neuen PrĂ€sidentin des Bundesrats gewĂ€hlt worden. Die LĂ€nderkammer wĂ€hlte die 49 Jahre alte Sozialdemokratin einstimmig. Sie löst in dieser Funktion am 1. November Hamburgs Ersten BĂŒrgermeister Peter Tschentscher (SPD) ab. Die BundesratsprĂ€sidenten sind jeweils fĂŒr ein Jahr gewĂ€hlt. Die traditionell einstimmige Wahl folgt einer festgelegten Reihenfolge, die durch die Einwohnerzahl der LĂ€nder bestimmt wird. Im kommenden Jahr ist demnach das Saarland an der Reihe.

«Wir freuen uns auf die BundesratsprĂ€sidentschaft. Das ist eine große Ehre, die ein Bundesland nur alle 16 Jahre hat», hatte Schwesig vor der Sitzung gesagt. Die PrĂ€sidentschaft sei auch eine große Chance, in Deutschland und im Ausland fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern als attraktives Bundesland zu werben.

Der BundesratsprÀsident oder die BundesratsprÀsidentin gilt in der inoffiziellen protokollarischen Rangfolge - hinter dem BundesprÀsidenten, der BundestagsprÀsidentin und dem Bundeskanzler - als vierthöchster ReprÀsentant des Staates und vertritt dem Grundgesetz zufolge den BundesprÀsidenten.

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