Bundesliga, Bayer Leverkusen

Nach frĂŒhem Doppelschlag: Leverkusen schlĂ€gt St. Pauli 4:0

14.02.2026 - 17:28:45

Eiskalte Werkself, chancenlose Kiezkicker: Zwei schnelle Tore bringen Leverkusen frĂŒh auf Siegkurs. Auch wenn die Hausherren danach einen Gang runterschalten, kassiert St. Pauli weitere Treffer.

  • Bayer Leverkusen jubelt ĂŒber das Tor zum 2:0 gegen den FC St. Pauli.  - Foto: Federico Gambarini/dpa

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  • St. Pauli war offensiv viel zu harmlos.  - Foto: Federico Gambarini/dpa

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  • Karnevalisten auf den RĂ€ngen.  - Foto: Federico Gambarini/dpa

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Bayer Leverkusen jubelt ĂŒber das Tor zum 2:0 gegen den FC St. Pauli.  - Foto: Federico Gambarini/dpaSt. Pauli war offensiv viel zu harmlos.  - Foto: Federico Gambarini/dpaKarnevalisten auf den RĂ€ngen.  - Foto: Federico Gambarini/dpa

Elf Tage nach dem Sieg im DFB-Pokal hat Bayer Leverkusen auch in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand setzte sich souverÀn mit 4:0 (2:0) gegen die Hamburger durch und sammelte wichtige ZÀhler im Kampf um einen Champions-League-Platz. St. Pauli unter Alexander Blessin steckt nach der 13. Niederlage in diese Bundesliga-Saison indes weiter tief im Tabellenkeller.

Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften Leverkusener Arena stellten Jarell Quansah (13. Minute) und Patrik Schick (14.) mit einem frĂŒhen Doppelschlag die Weichen auf Sieg. Edmond Tapsoba (52.) mit dem dritten Kopfballtor der Partie und Ernest Poku (78.) machten alles klar. St. Pauli bleibt damit Vorletzter.

Schneller Doppelschlag der Werkself 

Bei Temperaturen knapp ĂŒber dem Gefrierpunkt schlug die Werkself frĂŒh eiskalt zu: Nach einer zĂŒgig ausgefĂŒhrten Ecke brachte Poku eine Flanke auf Quansah, der den Ball an die Unterkante der Latte köpfte und an der Eckfahne ĂŒber das 1:0 jubeln konnte. Im direkt darauffolgenden Angriff parierte Vasilj zunĂ€chst gegen Schick. Doch Lucas VĂĄzquez setzte nach, legte erneut fĂŒr den TorjĂ€ger auf, der aus kurzer Distanz am zweiten Pfosten das 2:0 erzielte. 

Die Kiezkicker, die mit der gleichen Startelf wie beim zuletzt durchaus etwas ĂŒberraschenden 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart starteten, suchten zunĂ€chst vergeblich den Zugriff ins Spiel und liefen vor allem hinterher. Nach knapp einer halben Stunde fand Danel Sinani mit Jackson Irvine einen Abnehmer zentral im Strafraum. Doch die direkte Flanke des Hamburger KapitĂ€ns blockte Werkself-KapitĂ€n Robert Andrich mit dem Fuß.

Karneval auf den RÀngen, drittes Kopfballtor auf dem Platz 

Mit dem 2:0 im RĂŒcken agierte Leverkusen kontrolliert, schaltete einen Gang zurĂŒck und stand weiterhin stabil in der Defensive. St. Pauli fehlte – wie bereits im Pokal-Viertelfinale – die nötige Durchschlagskraft nach vorne, sodass echte Torgefahr ausblieb. So bekamen die passend zur Karnevalszeit im Rheinland teils kostĂŒmierten Fans auf den RĂ€ngen bis zur Halbzeitpause nicht mehr wirklich viel Spektakel geboten.

Nach der Pause ließ Hjulmand Ibrahim Maza, der nach zuletzt drei verletzt verpassten Pflichtspielen in die Anfangself zurĂŒckgekehrt war, in der Kabine und brachte Malik Tillmann. Im Spiel verĂ€nderte sich nicht viel: Bayer sammelte weiter Ballbesitz, ohne allzu viel Tempo zu gehen. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff stieg dann Tapsoba nach einer Ecke von Aleix Garcia am höchsten und erzeilte das dritte Kopfballtor der Partie. 

Leverkusen schont KrĂ€fte fĂŒr Champions League

WĂ€hrend spielerisch eher wenig passierte, begann Leverkusen fleißig zu wechseln. Mit Blick auf die erste von zwei Partien bei Olympiakos PirĂ€us im Kampf um das Champions-League-Achtelfinale am Mittwoch erhielten Stammspieler und zuletzt angeschlagene Akteure wie Schick, Grimaldo und VĂĄzquez eine Pause.

In einer vom Unterhaltungswert ĂŒberschaubaren zweiten Halbzeit sorgten die Hausherren dann doch noch fĂŒr ein Highlight: Poku bekam den Ball rund 20 Meter vor dem Tor nach einem Querpass von Jonas Hofmann, ließ Karol Mets mit einem angetĂ€uschten Schuss eiskalt stehen und jagte die Kugel unhaltbar zum 4:0 ins rechte Eck. FĂŒr viele Werkself-Fans war es spĂ€testens da Zeit, das Stadion zu verlassen und Richtung Karnevalsabend zu entschwinden.

@ dpa.de

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