VerbÀnde, Fonds

VerbĂ€nde: Fonds soll mehr Privatkapital fĂŒr Energiewende mobilisieren

02.06.2024 - 15:56:24 | dpa.de

Energieunternehmen wollen mit Hilfe eines Fonds mehr privates Kapital fĂŒr die Energiewende gewinnen.

Nach ihrem Vorschlag könnte der neue Energiewende-Fonds (EWF) anfĂ€nglich mit 30 bis 50 Milliarden Euro gefĂŒllt werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) veröffentlichten am Samstag mit der Unternehmensberatung Deloitte ihr Konzept dafĂŒr.

Hintergrund ist, dass es nach Branchenberechnungen bis 2030 rund 721 Milliarden Euro kosten wird, die Energiewende-Ziele der Bundesregierung zu erreichen - etwa fĂŒr mehr WindrĂ€der und Solarparks, fĂŒr die Strom- und WĂ€rmenetze und fĂŒr Speicher.

DafĂŒr mĂŒssten Energieunternehmen, Finanzbranche und Staat an einem Strang ziehen, hieß es von den VerbĂ€nden. So sollen Garantien oder BĂŒrgschaften von Bund und LĂ€ndern die Risiken der Pensionsfonds, Versorgungswerke oder Versicherer mindern, die Geld in den Fonds stecken. Dieser diene als zusĂ€tzliches Finanzierungsinstrument. "Ohne ausreichende und langfristig verlĂ€ssliche Renditen - sowohl fĂŒr die Energiewirtschaft als auch fĂŒr private Kapitalgeber - wird die Energiewende nicht finanzierbar sein und nicht zustande kommen", argumentierten die Branchenvertreter.

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