Engagement geschlechtergerecht ermöglichen, Zivilgesellschaft stÀrken / Drittes Optionszeitenlabor zu zivilgesellschaftlichem Engagement
24.06.2025 - 15:40:34Lisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung: "Zivilgesellschaftliches Engagement ist ein tragender Pfeiler unserer Demokratie. Doch Zeit dafĂŒr zu finden, ist oft ein Privileg. Mit dem Optionszeitenmodell sollen gleiche Voraussetzungen zur Beteiligung geschaffen werden - unabhĂ€ngig vom Geschlecht."
Neben Einblicken in aktuelle Datenlagen und der Vorstellung unterschiedlicher Engagementformen aus feministischer Perspektive, u. a. von Dr. Delal Atmaca (Dachverband der Migrantinnenorganisationen) und Dr. Elisabeth Redler (Omas gegen Rechts Deutschland), steht ein Impuls von Hanna Völkle zum Konzept der "Sorgenden Demokratie" auf dem Programm. Vertreter*innen des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Bundesjugendrings und der Deutschen Sportjugend diskutieren zentrale Herausforderungen und LösungsansÀtze.
Die Optionszeitenlabore sind nicht-öffentliche Workshops, zu denen die Bundesstiftung Gleichstellung und die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Zeitpolitik (DGfZP) seit 2023 einmal jĂ€hrlich einladen. Wissenschaftliche Grundlage ist das Optionszeitenmodell (OZM) von Dr. Karin Jurczyk und Prof. Dr. Ulrich MĂŒckenberger. Es zielt darauf ab, gesellschaftlich relevante TĂ€tigkeiten wie Sorgearbeit, Weiterbildung, Selbstsorge und ehrenamtliches Engagement als "Optionszeiten" im Lebensverlauf rechtlich und finanziell abzusichern.
Das Optionszeitenlabor findet in den RĂ€umen der Bundesstiftung Gleichstellung statt. Gern stehen das Direktorium der Bundesstiftung Gleichstellung sowie die Initiator*innen des Optionszeitenlabors fĂŒr GesprĂ€che und Interviews zur VerfĂŒgung.
Weitere Informationen zum Optionszeitenlabor und zum Thema Zeitpolitik:
Das Optionszeitenlabor - ein Kooperationsprojekt
Fachtext "Zeitpolitik" von Leoni Linek und Pauline Ahlhaus
Ăber die Bundesstiftung Gleichstellung
Seit Mai 2021 gibt es die Bundesstiftung Gleichstellung als rechtsfĂ€hige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stiftung stĂ€rkt und fördert die Gleichstellung von Frauen und MĂ€nnern in Deutschland. Sie bĂŒndelt Kompetenzen in der Gleichstellungsarbeit und trĂ€gt gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik dazu bei, die Gleichberechtigung der Geschlechter effektiver durchzusetzen und bestehende Nachteile aus dem Weg zu rĂ€umen. Ihre Aufgabe ist es, Informationen bereitzustellen, die Praxis zu stĂ€rken und die Entwicklung neuer Ideen fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit zu unterstĂŒtzen. Sie ist darĂŒber hinaus ein "Offenes Haus fĂŒr Gleichstellung", in dem gleichstellungspolitische Initiativen arbeiten und sich vernetzen können.
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