AufwÀrts-Trend, Heimpleite

AufwĂ€rts-Trend schon wieder gestoppt: Heimpleite fĂŒr Union

15.02.2025 - 17:34:19 | dpa.de

Es sollte das dritte ungeschlagene Spiel nacheinander werden fĂŒr Union Berlin. Doch Borussia Mönchengladbach spielt da nicht mit.

Da kam noch mal Hoffnung auf bei Union.  - Foto: Andreas Gora/dpa
Da kam noch mal Hoffnung auf bei Union. - Foto: Andreas Gora/dpa

Der Positiv-Trend des 1. FC Union Berlin ist schon wieder gestoppt. Die Eisernen kassierten daheim im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ein 1:2 (0:2) gegen Europapokal-AnwĂ€rter Borussia Mönchengladbach. Mit schnellem und direktem Spiel legten die GĂ€ste die SchwĂ€chen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offen, die Tore fĂŒr Gladbach erzielten Lukas Ullrich (10. Minute) und Tim Kleindienst (26.). 

Per Foulelfmeter gelang Andrej Ilic (63.) noch der Anschlusstreffer fĂŒr die Berliner nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten HĂ€lfte. FĂŒr zumindest einen Punkt reichte es aber nicht. In der Tabelle verpassten es die Berliner, sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen weiter von den AbstiegsrĂ€ngen abzusetzen. Die Gladbacher unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug ins internationale GeschĂ€ft.

Ein Wunsch wird nicht in ErfĂŒllung gehen

Eines wollte Baumgart unbedingt wieder: In die neue Trainingswoche mit einem LĂ€cheln wie nach dem Sieg zuvor auswĂ€rts gegen die TSG 1899 Hoffenheim starten. Sogar zwei Spiele nacheinander ohne Gegentor ließen die Eisernen zunĂ€chst auch recht resolut wirken. 

Sie versuchten, das Spiel zu machen. Und nach nur vier Minuten landete der Ball plötzlich auf der Latte des Gladbacher Tores. Außenverteidiger Robert Skov hatte es nach vorn gezogen, sein Kopfball sorgte fĂŒr den ersten Aufreger-Moment. 

FrĂŒhes Verletzungs-Aus fĂŒr Gladbachs Torwart

Doch jubeln konnten die GĂ€ste ein paar Minuten spĂ€ter. Zu leicht ließen die Berliner die Borussen ĂŒber deren linke Seite wirbeln. Ullrich leitete den Angriff selbst ein, nach einer Vorlage von Robin Hack drosch er den Ball vor dem Block der Union-AnhĂ€nger ins Tor - auf den RĂ€ngen herrschte kurz erst einmal Ruhe. 

 

Auch das frĂŒhe Verletzungs-Aus fĂŒr Gladbachs Keeper Moritz Nicolas, fĂŒr den Jonas Omlin von der Bank ohne großes AufwĂ€rmen ins Tor musste, konnten die Gastgeber nicht nutzen. Stattdessen setzten sich die Borussen beim nĂ€chsten Treffer auf ihrer rechten Seite durch, Nationalspieler Kleindienst musste in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten. 

Und die Gastgeber konnten froh sein, mit nur zwei Gegentoren in die Pause zu gehen. Torwart Frederick Rönnow musste gleich mehrfach retten, bei einem Lattenkracher von Robin Hack nach einer herrlichen Ballannahme wÀre aber auch er in der langen Nachspielzeit der ersten HÀlfte geschlagen gewesen. 

Elfmeter nach Videoansicht

Den Willen, die Partie wieder zu ihren Gunsten zu kippen, konnte niemand der Mannschaft von Baumgart absprechen. Dass die nun mit einer Dreierkette agierenden Berliner nach der Pause auf ein schnelles Tor drĂ€ngen wĂŒrden, damit dĂŒrfte Kollege Gerardo Seoane auch gerechnet haben. Probleme bekamen die GĂ€ste dennoch. In der 54. Minute retteten die Gladbacher gerade noch mit vereinten KrĂ€ften nach einem 15-Meter-Schuss von Benedict Hollerbach. 

Nach einem Schubser von Kleindienst gegen den eingewechselten Tom Rothe zeigte Schiedsrichter Sven Jablonski auf den Elfmeterpunkt - allerdings erst nach mehrfacher Ansicht der Szene per Video. Ilic verwandelte den Strafstoß sicher. Zwar wurde es noch mal richtig spannend - ein Tor fiel trotz einer Riesenchance fĂŒr Tom Rothe in der sechsminĂŒtigen Nachspielzeit aber nicht mehr.

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