Europawahl 2024: Gesundheitsdatenraum EHDS darf VertrauensverhÀltnis nicht beschÀdigen
11.12.2023 - 12:19:18 | presseportal.de
Das europapolitische Positionspapier hat der GeschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher ApothekerverbĂ€nde beschlossen. Es bildet nun die Grundlage fĂŒr Positionsbestimmungen und vielfĂ€ltige GesprĂ€che mit Abgeordneten, Kandidaten und Kandidatinnen, Beamtinnen und Beamten, VerbĂ€nden und Interessierten in BrĂŒssel, aber auch in den Wahlkreisen in Deutschland.
"Die Europawahl 2024 wird ein wichtiger Meilenstein fĂŒr die Entwicklung der EuropĂ€ischen Union sein, ist aber auch ein echter Stimmungsmesser fĂŒr die Leistung der Ampel-Koalition in Deutschland", sagt Mathias Arnold, ABDA-VizeprĂ€sident und Leiter der Europadelegation der ABDA: "Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg sind zwei ganz aktuelle Erfahrungen, die im Gesundheitswesen aller EU-Mitgliedsstaaten ihre Spuren hinterlassen. Die Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland stellen sich diesen Herausforderungen und setzen sich konsequent fĂŒr eine hochwertige Arzneimittelversorgung ein - hierzulande und ĂŒberall."
Arnold weiter: "Die EU kann gemeinsame Standards zur InteroperabilitĂ€t von E-Health-Anwendungen entwickeln, damit elektronisch verfĂŒgbare Gesundheitsdaten von Patienten auch zur Verbesserung der Versorgung in anderen Mitgliedsstaaten genutzt werden können. Der kĂŒnftige EuropĂ€ische Gesundheitsdatenraum - auf Englisch: European Health Data Space (EHDS) - darf jedoch das VertrauensverhĂ€ltnis zwischen Patienten und Heilberufen nicht negativ beeintrĂ€chtigen. Der Schutz von Daten und die Eigenverantwortung der Patienten stehen dabei ganz oben. Die Verwendung von Apothekendaten darf weder GeschĂ€ftsgeheimnisse preisgeben noch die Apotheken ĂŒberfordern. Die Abfrage von Apothekendaten darf deshalb nur ĂŒber zentrale nationale Stellen erfolgen."
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Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, b.rohrer@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de
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