Kubicki hĂ€lt Forderung nach Neustart der Liberalen fĂŒr falsch
07.04.2026 - 18:54:42 | dts-nachrichtenagentur.de"Ich mache meiner Partei ein Angebot, schnell wieder politisch bedeutend zu werden", so Kubicki. "Wenn das Angebot nicht angenommen wird, muss ich das akzeptieren. Und dann schauen wir uns an, was passiert." Er könne auf lange Erfahrung und auf Wahlerfolge in der Vergangenheit verweisen.
Minister will Kubicki nicht werden, sollte die FDP es in den nĂ€chsten Bundestag schaffen und fĂŒr eine Koalition benötigt werden. "Das habe ich mein ganzes Leben ausgeschlossen. Ich hĂ€tte mehrfach in meinem Leben Minister werden können", sagte der FDP-Vize. Er halte das "fĂŒr keine erstrebenswerte Berufsauswahl", sei "mit Leib und Magen Anwalt und Parlamentarier".
Kubicki geht nicht davon aus, dass die schwarz-rote Bundesregierung bis zu den regulĂ€ren Wahlen 2029 durchhĂ€lt. Sie mache eine "völlig falsche Politik" und ihn ĂŒberrasche, "dass die Union sich auf so etwas einlĂ€sst". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rede "wie ein Marktwirtschaftler und macht eine Politik wie ein Sozialist", so Kubicki. "Das kann nicht gutgehen." Er erwarte, dass die Regierung nicht dauerhaft durchhalte, weil die inneren Spannungen massiv zunehmen wĂŒrden. "Denn das viele aufgenommene Schuldengeld ist bereits ausgegeben, nicht fĂŒr Investitionen, sondern fĂŒr konsumtive Ausgaben", behauptete er.
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