BÀr: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist gigantisch
Veröffentlicht am: 20.05.2026 um 09:16 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
Dabei gehe es darum, auch in der Krebsforschung geschlechtersensibel mit Unterschieden zwischen mÀnnlichen und weiblichen Körpern umzugehen. Bisher sei der mÀnnliche Körper in der Medizin oft als Maà aller Dinge gesehen worden. Der Förderbedarf sei daher "gigantisch". Es sei "sehr gefÀhrlich", Frauen im Krankenhaus wie MÀnner zu behandeln, da Frauenkörper eben keine kleinen MÀnnerkörper seien.
Bei einem Herzinfarkt dauere es im Schnitt ĂŒber eine Stunde lĂ€nger, bis dieser bei einer Frau als solcher erkannt werde. "Diese eine Stunde entscheidet auch oft ĂŒber Leben und Tod", so BĂ€r.
BĂ€r sagte, dass erste Förderungen bereits greifen, etwa bei der Erforschung von Endometriose, woran zehn bis 15 Prozent aller Frauen leiden. "Wir erforschen, ob eine Diagnose ausschlieĂlich durch eine OP stattfinden kann. Wir testen, ob es möglich ist ĂŒber den Urin oder das Blut auch schon eine Diagnose zu stellen", sagte BĂ€r. Die Folgen der Krankheit seien dramatisch und reichten bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit.
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