Statistik, Deutschland

Weibliche Studierende erreichen Abschluss schneller

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 10:18 Uhr, dpa.de

Frauen schließen ihr Studium an deutschen Hochschulen im Schnitt frĂŒher ab als MĂ€nner. Das Statistische Bundesamt liefert dazu Zahlen.

Die Abschlussquoten zwischen Frauen und MĂ€nnern unterscheiden sich teils deutlich. (Symbolbild) - Bild: Silas Stein/dpa
Die Abschlussquoten zwischen Frauen und MĂ€nnern unterscheiden sich teils deutlich. (Symbolbild) - Bild: Silas Stein/dpa

Weibliche Studierende schließen ihr Studium einer Statistik zufolge hĂ€ufiger in einem bestimmten Zeitraum ab als ihre Kommilitonen. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamts zu StudienanfĂ€ngerinnen und StudienanfĂ€ngern des Jahres 2020 hervor.

Unter Bachelor-Studierenden hatten demnach nach acht Semestern 34 Prozent der weiblichen Studierenden einen Abschluss erreicht, bei ihren Kommilitonen betrug die Quote 25 Prozent. 

Unterschiede zeigten sich auch bei den kĂŒrzeren MasterstudiengĂ€ngen, hier hatten nach sechs Semestern 53 Prozent der Frauen und 48 Prozent der MĂ€nner den Abschluss in der Tasche. 

Weibliche Studierende in allen Bereichen schneller

Bei den Staatsexamen-Kandidaten und -Kandidatinnen setzten die Statistiker einen Zeitraum von zwölf Semestern an. Danach betrugen die Abschlussquoten 35 Prozent (Frauen) und 24 Prozent (MÀnner).

Insgesamt haben den Angaben zufolge von den 510.400 Studierenden, die im Jahr 2020 ein Bachelorstudium an einer deutschen Hochschule begonnen haben, nach acht Semestern nur 30 Prozent den Abschluss erreicht. Die Regelstudienzeit ist hier meist kĂŒrzer und betrĂ€gt sechs Semester. 

Bei den 209.100 MasteranfÀngerinnen und -anfÀngern des Studienjahres 2020 ergab sich nach sechs Semestern eine Abschlussquote von 51 Prozent. Von den 54.900 StaatsexamenanfÀngerinnen und -anfÀngern des Jahres 2018 hatten der Statistik zufolge nach zwölf Semestern 31 Prozent einen Abschluss erreicht.

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