Fridays, Future

Fridays for Future: Haushaltseinigung schlechter Scherz

Veröffentlicht am: 14.12.2023 um 02:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach der Haushaltseinigung der Bundesregierung haben Klimaschutzaktivisten von Fridays for Future Deutschland kritisiert, dass grundsÀtzliche finanzpolitische Reformen ausblieben und der Abbau klimaschÀdlicher Subventionen zu gering ausfalle.

Fridays-for-Future-Protest (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Fridays-for-Future-Protest (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hĂ€tte fĂŒr die Regierung Anlass sein mĂŒssen, ihre Finanzpolitik grundsĂ€tzlich an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen, stattdessen wurschtelt sich die Regierung jetzt mit Klein-klein-Lösungen durch ein weiteres Jahr", sagte Pauline BrĂŒnger von Fridays for Future Deutschland der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Das gehe langfristig nicht auf.

"Um Lebensgrundlagen zu erhalten, jungen Generationen eine Zukunft zu geben und Menschen sozial abzusichern, muss in den nĂ€chsten Jahren massiv viel Geld investiert werden", sagte die Klimaaktivistin weiter. Die Regierung und die Opposition hielten stattdessen ideologisch an der Schuldenbremse fest und verweigerten das von Fridays for Future geforderte Sondervermögen fĂŒr Klima-Investitionen. "Jedes Jahr werden dicke Dienstwagen und klimaschĂ€dliche FlĂŒge mit Steuergeldern bezuschusst. Dass die Regierung daran festhĂ€lt, wĂ€hrend das Geld fĂŒr den Ausbau von Bus und Bahn fehlt, zeigt völlig irre PrioritĂ€ten. Gemessen an der Tatsache, dass aktuell jĂ€hrlich 65 Milliarden in die Finanzierung von klimaschĂ€dlichen Subventionen fließen, ist eine KĂŒrzung von drei Milliarden ein schlechter Scherz", sagte BrĂŒnger.

de | politik | 64398859 |