Pleite, Gruppen-Finale

NĂ€chste Pleite vor Gruppen-Finale: Weltmeister zu stark

19.05.2025 - 18:40:24 | dpa.de

FĂŒr die Eishockey-Nationalmannschaft ist auch die dritte Top-Nation eine Nummer zu groß. Am Dienstag geht es gegen Co-Gastgeber DĂ€nemark um das Viertelfinale.

Dominik Kahun verpasste im ersten Drittel den Ausgleich gegen Weltmeister Tschechien. - Foto: Ć imĂĄnek VĂ­t/CTK/dpa
Dominik Kahun verpasste im ersten Drittel den Ausgleich gegen Weltmeister Tschechien. - Foto: Ć imĂĄnek VĂ­t/CTK/dpa

Die Überraschung vor dem Entscheidungsspiel um den Viertelfinaleinzug bei der Eishockey-Weltmeisterschaft ist ausgeblieben: Auch Titelverteidiger Tschechien war zu stark fĂŒr die deutsche Nationalmannschaft. Mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:2) verlor das Team von Bundestrainer Harold Kreis in Herning gegen den Weltmeister und muss nach drei Niederlagen in Serie am Dienstag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) unbedingt gegen DĂ€nemark gewinnen, um das Viertelfinale zu erreichen. 

Eine Niederlage gegen den Co-Gastgeber wĂŒrde erstmals seit 2018 das Vorrunden-Aus fĂŒr den Vize-Weltmeister von 2023 bedeuten. Dennoch machte der Auftritt gegen die Tschechen lange Zeit Mut. Die gegen die Schweiz (1:5) und die USA (3:6) hĂ€ufig vermisste AggressivitĂ€t zeigten KapitĂ€n Moritz Seider und Co. von Beginn an, blieb diesmal aber ohne Torerfolg. 

«Wir mĂŒssen die RĂ€ume schließen und nicht nur mitlaufen», forderte Coach Kreis vor Spielbeginn bei MagentaSport. Auch wenn die Tschechen spielerisch besser waren, hielt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes lange gut dagegen, war aber nicht so effizient wie der Titelverteidiger mit NHL-StarstĂŒrmer David Pastrnak. Hinzu kamen in entscheidenden Momenten individuelle Patzer selbst von LeistungstrĂ€gern wie Seider vor dem vierten Gegentor.

Wieder Gegentor in Unterzahl

Die große deutsche SchwĂ€che bei dieser WM machte den guten Eindruck wieder zunichte. Manuel Wiederer von den EisbĂ€ren Berlin musste frĂŒh nach Behinderung unnötig auf die Strafbank. Nur Norwegen hatte vor dem Spiel eine schlechtere Bilanz in Unterzahl. Superstar Pastrnak von den Boston Bruins nutzte die erste LĂŒcke zum 0:1 (6. Minute). Es war das schon das sechste deutsche Gegentor mit einem Spieler weniger auf dem Eis.

Immer wenn der tschechische Nationalheld, der sein Team im vergangenen Jahr zum Sieg bei der Heim-WM fĂŒhrte, auf dem Eis war, wurde es gefĂ€hrlich. Ein gut aufgelegter Mathias Niederberger vom EHC Red Bull MĂŒnchen zeigte einige gute Paraden. Der Schlussmann ersetzte NHL-Goalie Philipp Grubauer, der am Dienstag gegen die DĂ€nen zwischen den Pfosten stehen wird.

Ausgerechnet Dominik Kahun hatte kurz vor Ende des ersten Durchgangs den Ausgleich erzielen mĂŒssen. Nach schönem Zuspiel von Wojciech Stachowiak traf der 29 Jahre alte in Tschechien geborene Profi nur den Pfosten.

NHL-Star StĂŒtzle im Pech, Tschechen eiskalt

Auch Tim StĂŒtzle war nach seinen bisher dĂŒrftigen EinsĂ€tzen deutlich besser im Spieler. Der Star-StĂŒrmer der Ottawa Senators, der erstmals bei der WM mit Frederik Tiffels und Marc Michaelis in der ersten Reihe auflief, verpasste nach schöner Einzelleistung den Ausgleich. Sein Versuch landete am Pfosten.

Der Weltmeister zeigte sich von den hochkarĂ€tigen deutschen Möglichkeiten wenig beeindruckt und zog mit seinem Ausnahmespieler wieder an. Pastrnak legte das 0:2 durch Lukas Sedlak (27.). Niederberger war nach starken Reflexen zuvor chancenlos. Nur drei Minuten spĂ€ter erhöhte Jakub Flek problemlos auf 0:3 (30.). «Wir haben unsere Chancen leider nicht genutzt. Auf der anderen Seite werden sie genutzt», monierte Marcel Noebels bei seinem ersten WM-Auftritt. Der Berliner war fĂŒr den verletzten NHL-StĂŒrmer Lukas Reichel nachgereist, konnte aber kaum Impulse setzen.

Im letzten Drittel lief dann kaum noch was. Jakub Lauko in Unterzahl (41.) nach einem Ausrutscher von Seider und erneut Flek (57.) schossen ein deutlicheres Ergenis als es das Spiel hergab, heraus.

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