Lauterbach, Schaden

Lauterbach will Schaden durch MaskenkÀufe minimieren

04.07.2024 - 16:26:25 | dpa.de

Gesundheitsminister Karl Lauterbach will drohende Milliardenrisiken fĂŒr den Bund infolge von MaskenkĂ€ufen zu Beginn der Corona-Krise möglichst gering halten.

"Ich arbeite an einer Minimierung des Schadens", sagte der SPD-Politiker nach einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Bundestags in Berlin. Er glaube, dass ein maximaler Schaden von 2,3 Milliarden Euro abgewendet werden könne, machte er mit Blick auf den Streitwert aktueller Klageverfahren deutlich.

Lauterbach sagte, dass der Bund nach einer juristischen Niederlage am Oberlandesgericht Köln eine PrĂŒfung durch den Bundesgerichtshof begehre. Er glaube, dass sich zum Schluss die Rechtsauffassung des Bundesgesundheitsministeriums durchsetzen werde. Er rĂ€umte aber ein, dass damals "ein sehr anfĂ€lliges Verfahren" gewĂ€hlt worden sei", weswegen es nun Auseinandersetzungen gebe. Der Minister sicherte erneut volle Transparenz zu.

Hintergrund sind VertrĂ€ge zu Beginn der Pandemie 2020, als Masken knapp, aber dringend benötigt waren. Um schneller Masken fĂŒr das Gesundheitswesen zu bekommen, hatte das Ministerium ein besonderes Verfahren angewendet. Dabei kamen LiefervertrĂ€ge ohne weitere Verhandlungen zu festen Preisen zustande. Vielfach verweigerte das Ressort spĂ€ter die Bezahlung und machte QualitĂ€tsmĂ€ngel geltend. Daraufhin klagten Lieferanten. Aus schwelenden StreitfĂ€llen sind noch in etwa 100 FĂ€llen Klagen mit einem Streitwert von insgesamt 2,3 Milliarden Euro erhoben, wie das Ministerium mitgeteilt hatte.

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