GrĂŒne und FDP wollen mehr Vorbereitung auf Verteidigungsfall fĂŒr EU
Veröffentlicht am: 01.04.2026 um 16:41 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
Zugleich sei die EU "im Gegensatz zur Nato keine klassische Verteidigungsallianz", setze aber stĂ€rker auf militĂ€rische EigenstĂ€ndigkeit - basierend auf der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) und der Beistandsklausel nach Art. 42/7. "Gemeinsame Ăbungen machen natĂŒrlich Sinn, um die europĂ€ische SĂ€ule innerhalb der Nato zu stĂ€rken", sagte Strack-Zimmermann.
Auch Hannah Neumann, auĂenpolitische Sprecherin der GrĂŒnen, forderte mehr Vorbereitung. "Es wĂ€re naiv, sich angesichts der geopolitischen Lage nicht zumindest auf solche Szenarien vorzubereiten", sagte sie dem Nachrichtenmagazin. Europa mĂŒsse FĂ€lle "mal am Schreibtisch durchzuspielen, oder auch militĂ€risch fĂŒr so einen Fall gemeinsam zu ĂŒben", damit klar werde, "wann was greift und wo noch LĂŒcken sind".
Neben der Ostflanke sei auch die Lage im Mittelmeerraum und mit Blick auf Iran angespannt. Neumann hĂ€lt es fĂŒr möglich, dass Iran oder Russland testen, wie die EU reagiert, wenn ein EU-Land etwa mit Drohnen angegriffen wird, das nicht Nato-Mitglied ist - Europa mĂŒsse darauf vorbereitet sein.
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