Wahl: VerbĂ€nde wollen Wettbewerb um beste PlĂ€ne fĂŒr Klimaschutz
14.01.2025 - 14:59:30"Und alles, was wir heute nicht investieren, mĂŒssen wir morgen doppelt und dreifach ausgeben fĂŒr Klimafolgekosten. Daher brauchen wir eine Reform der Schuldenbremse", so Reddatz. "Mehr Gerechtigkeit und mehr Mittel fĂŒr den Klimaschutz können wir auĂerdem erreichen, wenn Superreiche höhere Steuern zahlen." Eva Welskop-Deffaa, PrĂ€sidentin des Deutschen Caritasverbandes warb fĂŒr eine innovative Verkehrspolitik. "Attraktive Bahnhöfe mit ParkhĂ€usern und Radstationen, ein modernes Schienennetz und ein öffentlicher Personennahverkehr, der Arbeit und Wohnen barrierearm verbindet, gehören zur Infrastruktur der Zukunft, in die zu investieren keinen weiteren Aufschub duldet", sagte sie. "Das Deutschlandticket muss als attraktives Tarifangebot weiterentwickelt werden." Gleichzeitig erwarte sie, dass sich die Rahmenbedingungen fĂŒr E-MobilitĂ€t verbessern. "Die Subventions- und Förderpolitik muss vom Verbrenner auf kleine E-Autos umgestellt werden, zum Beispiel durch sozial gestaffelte ZuschĂŒsse zum Leasing von E-Autos", sagte die Caritas-PrĂ€sidentin. "Ein verlĂ€sslicher Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine der wesentlichen Voraussetzungen dafĂŒr, dass auch Menschen auf dem Land mit dem E-Auto klimafreundlich unterwegs sein können." Die Klima-Allianz Deutschland hat am Dienstag Kernforderungen fĂŒr die Bundestagswahl aufgestellt. So soll ein Sondervermögen fĂŒr Klimaschutz eingerichtet werden und die Schuldenbremse reformiert werden. FĂŒr den Fern- und Nahverkehr fordert das BĂŒndnis eine Investitionsinitiative und ein Jugend- und Sozialticket fĂŒr 29 Euro. Die Subventionspolitik soll auf E-Autos umgestellt werden und am Verbrenner-Aus festgehalten werden. AuĂerdem wollen die VerbĂ€nde mehr Geld und Personal fĂŒr Klimaschutz in den Kommunen sowie eine Fortschreibung der "Erfolgsgeschichte der Energiewende".


