Wanderwitz erklĂ€rt RĂŒckzug mit Konflikten in CDU
07.12.2024 - 08:00:00So etwa, als er in seiner Zeit als Ostbeauftragter der Bundesregierung die EmpfĂ€nglichkeit vieler Ostdeutscher fĂŒr radikales Gedankengut damit erklĂ€rte, diese seien "diktatursozialisiert", und sagte, nur ein geringer Teil der AfD-WĂ€hler sei "potentiell rĂŒckholbar". Im GesprĂ€ch mit der FAS sagte Wanderwitz dazu: "Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Weg der bessere ist." Durch die Landtagswahlen in drei ostdeutschen BundeslĂ€ndern in diesem Jahr sieht sich Wanderwitz in seiner EinschĂ€tzung von damals bestĂ€tigt: "Solange es die AfD gibt, haben wir kaum eine Chance, ihre WĂ€hler zu erreichen. Die hĂ€lt sie in Geiselhaft, fĂŒttert sie von frĂŒh bis spĂ€t, analog und digital, mit Hass, Hetze und Rassismus. Da ist nicht mal eben ranzukommen." Nach EinschĂ€tzung von Wanderwitz kann daran auch der neue Kurs der CDU unter dem Parteivorsitzenden Friedrich Merz nichts Wesentliches Ă€ndern. Der durchschnittliche AfD-WĂ€hler sei "kein Konservativer, der ist wie seine Partei ein undemokratischer Systemsprenger, will ein anderes Land, hat völkisch-rassistische Grundhaltungen. FĂŒr den haben wir als CDU nichts im Angebot." Im GesprĂ€ch mit der FAS bekrĂ€ftige Wanderwitz daher seine Forderung nach einem AfD-Verbot. Zusammen mit gut 120 Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen hat der CDU-Politiker einen Antrag eingebracht, wonach der Bundestag das Bundesverfassungsgericht auffordern soll, ein Verbot der AfD zu prĂŒfen.


