Davies-Schock, Kanadischer

Nach Davies-Schock: Kanadischer Verband weist Kritik zurĂŒck

27.03.2025 - 07:48:13

HĂ€tte Alphonso Davies im LĂ€nderspiel gegen die USA wegen einer Verletzung gar nicht spielen dĂŒrfen? Das behauptet sein Berater. Der kanadische Verband hat eine andere Version.

Nach der schweren Verletzung von Bayern-Profi Alphonso Davies hat der kanadische Fußball-Verband die Kritik von dessen Berater Nedal Huoseh zurĂŒckgewiesen. «Die Trainer und das erfahrene medizinische Personal von Canada Soccer sind echte Profis und haben die Sicherheit und das Wohlbefinden der Spieler stets an erste Stelle gesetzt. Jeder, der das Gegenteil behauptet, liegt falsch», teilte Mediendirektor Paulo Senra ĂŒbereinstimmenden Medienberichten zufolge mit.

Außenverteidiger Davies hatte im LĂ€nderspiel gegen die USA (2:1) einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten und wird rund sechs Monate ausfallen. Daraufhin hatte sein Berater schwere Kritik am kanadischen Verband geĂ€ußert. Er hĂ€tte gegen die USA gar nicht spielen dĂŒrfen.

Berater erhebt VorwĂŒrfe gegen Ex-Leipzig-Coach

«Ich war ĂŒberrascht, dass er anfing, denn er hatte mitgeteilt, dass er nicht in der Lage sei, zu beginnen», sagte Huoseh der Mediengruppe «MĂŒnchner Merkur/tz» und kritisierte insbesondere Nationaltrainer Jesse Marsch, den frĂŒheren Coach von RB Leipzig. 

«Meiner Meinung nach hĂ€tte Jesse Marsch die Situation besser meistern mĂŒssen, das hĂ€tte man zu 100 % verhindern können», meinte der Berater. «Vor seiner Zeit in Kanada war Jesse Profi-Trainer auf höchstem Niveau und sollte genau wissen, dass man mit Spielern kein Risiko eingehen sollte, wenn sie einem sagen, dass sie nicht spielen können.»

Laut «The Athletic» hat indes Davies selbst sich bereit fĂŒr einen Einsatz gezeigt. Er habe Marsch informiert, dass er sich fit genug fĂŒhle und spielen wolle.

@ dpa.de