Help zur Sudan-Geberkonferenz: GröĂte humanitĂ€re Krise der Welt weitet sich aus
13.04.2026 - 08:55:00 | presseportal.de
Allein das Nachbarland Tschad - selbst eines der Ă€rmsten LĂ€nder der Welt - hat binnen zwei Jahren ĂŒber eine Million GeflĂŒchtete aus dem Sudan aufgenommen. "Im VerhĂ€ltnis zur Bevölkerung wĂ€re das so, als wĂŒrde Deutschland sechs Millionen FlĂŒchtlinge aufnehmen", sagt Klose-Zuber. Ăhnlich ist die Lage im SĂŒdsudan, wo rund 600.000 Menschen aus dem Sudan Zuflucht gefunden haben. "In beiden LĂ€ndern arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Nahrungsmittel-, Trinkwasser- und SanitĂ€rversorgung von geflĂŒchteten Familien und ihren Auffanggemeinden zu verbessern. Im SĂŒdsudan versuchen wir zudem, geflĂŒchteten Kindern einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Doch die Bedarfe sind immens."
Deutschland ist eines der gröĂten GeberlĂ€nder fĂŒr humanitĂ€re Hilfe im Sudan. Im vergangenen Jahr stellte die Bundesregierung 157 Millionen Euro hierfĂŒr bereit. Doch der Krieg dauert an und die gröĂte humanitĂ€re Katastrophe der Welt weitet sich aus. "Wir erhoffen uns daher von der Konferenz, dass die Bundesregierung 2026 mindestens ebenso viele Mittel fĂŒr die humanitĂ€re Hilfe im Sudan und den NachbarlĂ€ndern bereitstellt wie im Vorjahr", sagt Klose-Zuber. "AnlĂ€sslich der weltweit immensen MittelkĂŒrzungen fĂŒr humanitĂ€re Hilfe - auch durch Deutschland - ist diese UnterstĂŒtzung wichtiger denn je."
Herr Klose-Zuber steht im Rahmen sowie nach der Konferenz fĂŒr Interviews zur VerfĂŒgung. FĂŒr weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49 (0)173 7107454.
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