Ilse Aigner, BundesprÀsidentenwahl

Ilse Aigner: Drei CDU-MinisterprĂ€sidenten unterstĂŒtzen sie

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 19:41 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Sachsen-Anhalts geschĂ€ftsfĂŒhrender MinisterprĂ€sident Sven Schulze unterstĂŒtzt Ilse Aigner als mögliche Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier. Damit werben alle drei ostdeutschen CDU-MinisterprĂ€sidenten fĂŒr die CSU-Politikerin.

Ostdeutsche CDU unterstĂŒtzt Aigner

  • Sven Schulze bezeichnete Ilse Aigner gegenĂŒber dem Focus als sehr gute Kandidatin fĂŒr das BundesprĂ€sidialamt.
  • Mario Voigt sprach sich am Mittwoch ebenfalls fĂŒr die bayerische LandtagsprĂ€sidentin aus.
  • Michael Kretschmer bekrĂ€ftigte seine UnterstĂŒtzung fĂŒr die CSU-Politikerin.
Ilse Aigner (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Ostdeutsche CDU-MinisterprĂ€sidenten werben fĂŒr Aigner

Der geschĂ€ftsfĂŒhrende MinisterprĂ€sident Sachsen-Anhalts, Sven Schulze, hĂ€lt Ilse Aigner fĂŒr geeignet als nĂ€chste BundesprĂ€sidentin. „Ilse Aigner wĂ€re eine sehr gute Kandidatin fĂŒr das BundesprĂ€sidialamt“, sagte Schulze dem „Focus“.

UnterstĂŒtzung aus drei LĂ€ndern

Damit befĂŒrworten alle drei MinisterprĂ€sidenten der CDU im Osten die bayerische LandtagsprĂ€sidentin fĂŒr das BundesprĂ€sidialamt. Auch ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Mario Voigt sprach sich am Mittwoch fĂŒr Aigner aus.

Kretschmer bekrÀftigt Position

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer bekrĂ€ftigte ebenfalls seine UnterstĂŒtzung fĂŒr die CSU-Politikerin. Eine formelle Nominierung fĂŒr die BundesprĂ€sidentenwahl ist damit noch nicht verbunden.

Die UnterstĂŒtzung fĂŒr Ilse Aigner gewinnt innerhalb der Union sichtbar an Breite. Mit Sven Schulze, Mario Voigt und Michael Kretschmer sprechen sich nun alle drei ostdeutschen CDU-MinisterprĂ€sidenten fĂŒr die bayerische LandtagsprĂ€sidentin aus. Das verleiht der Personalie zusĂ€tzliches politisches Gewicht, ersetzt aber noch keine formelle Nominierung.

Das Amt des BundesprĂ€sidenten wird von der Bundesversammlung gewĂ€hlt. FĂŒr eine erfolgreiche Kandidatur sind deshalb nicht nur Mehrheiten innerhalb der Union, sondern auch Stimmen aus anderen Parteien und eine VerstĂ€ndigung ĂŒber die politischen Lager hinweg entscheidend. Aigner könnte dabei als erfahrene Landespolitikerin und Frau aus der CSU unterschiedliche Interessen innerhalb der Union ansprechen.

Union sucht gemeinsame Linie

Die öffentliche UnterstĂŒtzung mehrerer Unionspolitiker erhöht den Druck, die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier frĂŒhzeitig zu klĂ€ren. Zugleich bleibt offen, wie CDU und CSU das Verfahren organisieren und ob weitere Bewerber ins GesprĂ€ch kommen. FĂŒr die politische Debatte bedeutet die UnterstĂŒtzung aus Ostdeutschland, dass Aigner nicht nur als bayerische Personalie wahrgenommen wird, sondern auch RĂŒckhalt in anderen Regionen der Union erhĂ€lt.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

stern: „BundesprĂ€sidentenwahl: Erste CDU-MinisterprĂ€sidenten fĂŒr Aigner“ (04.11.2026)

Der Beitrag ordnet die UnterstĂŒtzung von Mario Voigt und Michael Kretschmer als Bewegung der CDU zugunsten Aigners ein. Im Vergleich zur dts-Meldung liegt der Schwerpunkt auf dem Beginn einer breiteren unionsinternen Positionierung.

SWR: „Friedrich Merz unter Druck: Auch CDU-Fraktion in BW spricht sich fĂŒr Ilse Aigner als BundesprĂ€sidentin aus“ (04.11.2026)

Der SWR berichtet ĂŒber die UnterstĂŒtzung der CDU-Fraktion in Baden-WĂŒrttemberg und beschreibt damit zusĂ€tzlichen RĂŒckhalt fĂŒr Aigner innerhalb der Union. Anders als die dts-Meldung richtet der Beitrag den Blick stĂ€rker auf den politischen Druck auf Friedrich Merz.

Gemeinsam ist den BeitrĂ€gen die wachsende UnterstĂŒtzung fĂŒr Aigner. Unterschiede bestehen vor allem beim politischen Schwerpunkt: WĂ€hrend die dts-Meldung die drei ostdeutschen MinisterprĂ€sidenten hervorhebt, betrachten die anderen BeitrĂ€ge die unionsinterne Dynamik insgesamt.

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