Verdi trÀgt Stellenabbau bei Commerzbank mit
13.02.2025 - 11:07:03 | dpa.de
Die Gewerkschaft Verdi hĂ€lt die neue Strategie inklusive des Abbaus Tausender Jobs bei der Commerzbank fĂŒr den richtigen Weg im Abwehrkampf gegen die italienische GroĂbank Unicredit. «Wir unterstĂŒtzen die konsequente Ausrichtung der Commerzbank mit dem Ziel der EigenstĂ€ndigkeit ausdrĂŒcklich», erklĂ€rte GewerkschaftssekretĂ€r Kevin VoĂ.
Zugleich betonte VoĂ, der auch Mitglied des Commerzbank-Aufsichtsrates ist: «Die neue Strategie darf nicht einseitig zulasten Tausender BeschĂ€ftigten gehen.» Notwendig sei die Flankierung durch ein umfassendes Schutzpaket â vereinbart zwischen Arbeitnehmern und Vorstand. «FĂŒr uns ist dabei der wichtigste Grundsatz: Niemand wird gegen den eigenen Willen den Arbeitsplatz in der Bank verlieren», sagte VoĂ.
Tausende Jobs in Deutschland fallen weg
Um effizienter zu werden, streicht Deutschlands zweitgröĂte Privatkundenbank bis Ende 2027 etwa 3.900 Vollzeitstellen. 3.300 der Jobs fallen in Deutschland weg und damit 17 Prozent der Stellen hierzulande - trotz eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr.
Weil zugleich etwa bei der polnischen mBank und an Standorten in Asien neue Stellen geschaffen werden sollen, werde der Personalbestand im Konzern weitgehend konstant bei 36.700 VollzeitkrÀften weltweit bleiben. Ende 2024 zÀhlte der Commerzbank-Konzern 36.842 Vollzeitstellen.
«Wir halten die verstĂ€rkte Nutzung von Technologie, gepaart mit sozialvertrĂ€glichen Abbauinstrumenten fĂŒr eine kluge Strategie, eine Win-Win-Situation fĂŒr alle Beteiligten herzustellen», sagte Verdi-Vertreter VoĂ. «Diese bietet auch eine groĂe Chance zur Weiterentwicklung fĂŒr BeschĂ€ftigte der Bank.»
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