Stark-Watzinger, LĂ€nder

Stark-Watzinger ruft LĂ€nder zu mehr Bildungsinvestitionen auf

21.03.2024 - 10:22:04

Im Bund-LÀnder-Streit um die Fortsetzung des "Digitalpakts Schule" hat Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) die LÀnder zu zusÀtzlichen Investitionen in die digitale Bildung aufgerufen.

"Die LĂ€nder mĂŒssen zu ihrer bildungspolitischen Verantwortung stehen", schrieb sie in einem Gastbeitrag fĂŒr das Nachrichtenportal T-Online am Donnerstag. "Das sind sie den Kindern, den Eltern, den LehrkrĂ€ften und der ZukunftsfĂ€higkeit unseres Landes schuldig." Sie selbst bekenne sich "klar zum Digitalpakt 2.0".

"Die LĂ€nder mĂŒssen aber ebenfalls zusĂ€tzlich zu ihren bisherigen Finanzplanungen in die digitale Bildung investieren und sicherstellen, dass insbesondere die Kommunen als SchultrĂ€ger nicht stĂ€rker belastet werden." FĂŒr eine Einigung in den stockenden Verhandlungen zum Digitalpakt nennt Stark-Watzinger zudem zwei weitere Voraussetzungen. Demnach brauche es ein "lĂ€nderĂŒbergreifendes Gesamtkonzept", das den Aufbau von Digitalkompetenzen bei SchĂŒlern in den Fokus rĂŒcke. "Eine Bestellliste fĂŒr Technik reicht nicht aus", schrieb die Bildungsministerin. Vielmehr seien einheitlich messbare QualitĂ€tskriterien nötig, auf die sich die LĂ€nder einigen sollten. Zudem spricht sich die FDP-Politikerin fĂŒr ein "unbĂŒrokratisches Fördersystem" aus, damit die zur VerfĂŒgung gestellten Mittel schneller als in der Vergangenheit abfließen und zum Einsatz kommen können. Insgesamt stehe sie weiter fest zu dem Vorhaben. "FĂŒr die Bundesregierung und fĂŒr mich persönlich hat die StĂ€rkung der digitalen Bildung sehr hohe PrioritĂ€t. Deshalb wollen wir die LĂ€nder bei ihrer bildungspolitischen Aufgabe mit einem Digitalpakt Schule 2.0 fortgesetzt unterstĂŒtzen", so Stark-Watzinger. Aber: "Der Digitalpakt 2.0 darf keine Kopie des ersten sein."

@ dts-nachrichtenagentur.de