Berlin, Behörden

Berlin: Behörden hatten Sprengstoff-VerdÀchtigen 2015 abgeschoben

08.11.2024 - 12:16:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Im Fall des Sprengstoff-Fundes am S-Bahnhof Berlin-Neukölln wurde einer der beiden TatverdÀchtigen bereits vor neun Jahren abgeschoben.

Polnische Grenze (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Polnische Grenze (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus internen Papieren hervor, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. Demnach reiste der Pole Ende 2013 ein und meldete sich im niedersĂ€chsischen Lingen an. Im April 2015 wiesen die Behörden ihn aus - offenbar, weil er Straftaten begangen haben soll; er durfte drei Jahre lang nicht wieder einreisen.

In Polen wird gegen den TatverdĂ€chtigen seit 2022 wegen Einbruchdiebstahl und Hehlerei öffentlich gefahndet. Am 30. Oktober soll der Beschuldigte bei einer Kontrolle in Neukölln geflĂŒchtet sein, zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen aus Moldau, berichtet das Nachrichtenmagazin. Bundespolizisten entdeckten demnach in einem zurĂŒckgelassenen Beutel rund ein halbes Kilo des hochexplosiven Sprengstoffs TATP. Dabei entgingen die Beamten und FahrgĂ€ste am Gleis wohl nur knapp einer Katastrophe: Laut eines Berichts der "Bild" hielten die Beamten die Substanz zunĂ€chst fĂŒr BetĂ€ubungsmittel. Erst spĂ€ter entdeckten EntschĂ€rfer einen selbst gebauten ZĂŒnder in dem Beutel, Spezialisten sprengten den Stoff in einem Park. Als Extremisten sind die VerdĂ€chtigten bislang nicht bekannt. Nach ihnen wird international gefahndet, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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