Datenschutz und Oktoberfest â was sich im September Ă€ndert
30.08.2025 - 04:30:39Die Tage werden kĂŒrzer und der Herbst naht im September. Welche Neuerungen bringt der neue Monat fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher? Ein Ăberblick.
Mehr Kontrolle ĂŒber GerĂ€tedaten
Nutzerinnen und Nutzer vernetzter GerĂ€te wie Smart-TVs, Saugroboter, KĂŒhlschrĂ€nke, aber auch E-Bikes, Fitness-Tracker oder Autos bekommen mehr Kontrolle ĂŒber ihre Daten. Ab dem 12. September mĂŒssen Hersteller offenlegen, welche Informationen gesammelt werden â und wie man darauf zugreifen kann.
Möglich macht das der sogenannte EU-Data-Act. Das Datenschutzgesetz, das bereits Anfang 2024 in Kraft getreten ist, soll es Verbrauchern erleichtern, ihre GerĂ€tedaten einzusehen und bei Bedarf auch an andere Dienste weiterzugeben. Die Hoffnung: Der Kundendienst oder die Reparatur bestimmter GerĂ€te könnte gĂŒnstiger werden.
Bargeldloses Bezahlen greift auch auf dem Oktoberfest um sich
Ein erstes Zelt auf dem Oktoberfest (ab dem 20. September) macht Schluss mit Scheinen und MĂŒnzen: Die «MĂŒnchner Stubn» stellt komplett um und will keine MĂŒnzen und Geldscheine mehr annehmen als Bezahlung fĂŒr MaĂ und Hendl. Allerdings: Noch ist Bargeld das gĂ€ngigste Zahlungsmittel auf dem gröĂten Volksfest der Welt, wie das zustĂ€ndige MĂŒnchner Wirtschaftsreferat betont.
Weitere Neuheiten: An Samstagen, Sonntagen und am Feiertag dĂŒrfen die Wirte ab 15.00 Uhr zusĂ€tzlich zehn Prozent der PlĂ€tze fĂŒr Einheimische reservieren. Und das Bier auf der Wiesn wird wieder teurer: Zwischen 14,50 und 15,80 Euro soll die MaĂ kosten.
Bundesweiter Warntag
Laut schrillen die Sirenen bundesweit in Deutschland am 11. September. JĂ€hrlich ertönt beim Warntag eine Probewarnung gegen 11.00 Uhr. Damit werden die Warnsysteme in Deutschland fĂŒr den Ernstfall getestet.Â
Bundestag kommt wieder zusammen
Nach Ende der Sommerpause kommt der Bundestag am 10. September wieder zusammen. Laut Tagesordnung mĂŒssen sich Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) den Fragen der Abgeordneten stellen.







