CDU, Medizinstudenten

CDU will auslÀndische Medizinstudenten nicht wieder ziehen lassen

12.06.2025 - 06:20:37

Im Ringen um die Ă€rztliche Versorgung in Deutschland will die CDU auslĂ€ndischen Medizinstudenten ihr Studium in Rechnung stellen, wenn sie nach ihrem Abschluss gleich wieder in ihre HeimatlĂ€nder zurĂŒckkehren.

"Wer hier studiert, soll mindestens fĂŒnf Jahre auf dem Land praktizieren. Wer das nicht will, muss die Kosten dieser erstklassigen Ausbildung zurĂŒckzahlen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Sepp MĂŒller (CDU), der "Bild"-Zeitung.

Der StaatssekretĂ€r im Bundesgesundheitsministerium, Tino Sorge (CDU), forderte ebenfalls, Deutschland mĂŒsse die RĂŒckkehr auslĂ€ndischer Medizinstudenten in ihre HerkunftslĂ€nder nach Studienabschluss verhindern. "Unser Ziel muss es sein, solche hoch qualifizierten FachkrĂ€fte zu halten. Wir mĂŒssen junge Ärzte fĂŒr eine TĂ€tigkeit in Deutschland gewinnen, statt der Abwanderung zuzuschauen", sagte Sorge der Zeitung. Jeder Medizin-Studienplatz sei mit hohen Kosten verbunden.

Der forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian MĂŒller (CDU), sagte dazu der "Bild", die BundeslĂ€nder sollten in Eigenregie die RĂŒckforderung der Studienkosten regeln. "Wir mĂŒssen uns viel stĂ€rker darum kĂŒmmern, dass internationale Talente nach der Uni in Deutschland arbeiten", meinte er.

@ dpa.de