Finanzierung/Investitionen, Produktion/Absatz

Trump: Ohne Subventionen könnte Musk dicht machen

01.07.2025 - 08:10:40

Im Streit mit Tech-MilliardÀr Elon Musk teilt US-PrÀsident Donald Trump erneut öffentlich gegen den Chef des Elektroautokonzerns Tesla aus.

"Elon bekommt vielleicht mehr Subventionen als jeder andere Mensch in der Geschichte, und zwar mit Abstand, und ohne Subventionen mĂŒsste Elon wahrscheinlich seinen Laden schließen und zurĂŒck nach Hause nach SĂŒdafrika gehen", schrieb Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. "Keine Raketenstarts, Satelliten oder Elektroauto-Produktion mehr, und unser Land wĂŒrde ein VERMÖGEN sparen."

Der Politiker und der Unternehmer gerieten zuletzt in Streit um das von Trump vorangetriebene Steuer- und Ausgabengesetz. Der US-PrĂ€sident möchte damit zentrale Wahlversprechen umsetzen - Musk dagegen fordert deutlich stĂ€rkere AusgabenkĂŒrzungen. Nur wenige Stunden vor Trumps Post wetterte der MilliardĂ€r in einer Reihe von Social-Media-BeitrĂ€gen gegen das Gesetz. Erneut deutete er auch die GrĂŒndung einer neuen politischen Partei in den USA an.

Auch E-Autos wieder Thema

Trump nahm in seinem Post auch Bezug auf das sogenannte EV-Mandat - eine staatliche Vorgabe im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien, wonach ab 2035 nur noch batteriebetriebene oder Hybrid-Autos verkauft werden sollten. Das war Trump schon lange ein Dorn im Auge. Er unterzeichnete Mitte Juni BeschlĂŒsse, die die republikanischen Mehrheiten in beiden Kongress-Kammern in den Wochen davor verabschiedet hatten, und stoppte dieses Programm damit.

Musk habe schon lange vor seiner UnterstĂŒtzung fĂŒr Trump als PrĂ€sidentschaftskandidat gewusst, dass er gegen dieses Programm sei, so Trump nun. "Es ist lĂ€cherlich und war immer ein wichtiger Teil meiner Kampagne. Elektroautos sind gut, aber nicht jeder sollte gezwungen sein, eines zu besitzen. "/thn/DP/mis

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