USA und Iran verhandeln am Freitag weiter
21.05.2025 - 20:22:49Die fĂŒnfte Verhandlungsrunde werde am Freitag in Rom stattfinden, kĂŒndigte Omans AuĂenminister Badr al-Busaidi an. Der Oman vermittelt bei den GesprĂ€chen.
Beide Seiten hatten sich zu Beginn der GesprĂ€che optimistisch gezeigt. Nach dem jĂŒngsten Treffen in der omanischen Hauptstadt Maskat traten jedoch deutliche Differenzen zutage.
Die USA fordern von der iranischen Regierung, die Urananreicherung vollstĂ€ndig einzustellen - aus Sicht Washingtons eine notwendige MaĂnahme, um eine Entwicklung von Atomwaffen dauerhaft zu verhindern. Teheran weist diese Forderung zurĂŒck, zeigt sich jedoch bereit, das Atomprogramm wieder einzuschrĂ€nken und strengere Kontrollen zu gewĂ€hren.
Trotz offensichtlicher Meinungsverschiedenheiten bei diesem Thema sei eine Fortsetzung der GesprĂ€che nicht ĂŒberraschend, erklĂ€rte der Analyst Gregory Brew von der Eurasia Group. "Aber ohne Einigung bei diesem zentralen Punkt ist ein umfassendes Abkommen wahrscheinlich nicht möglich."
Trump stieg 2018 aus dem Wiener Atompakt aus
Im Zentrum des Streits ĂŒber Irans Atomprogramm steht die Frage der Nutzung: WĂ€hrend Teheran betont, ausschlieĂlich zivile Zwecke zu verfolgen, befĂŒrchten Regierungen im Westen den Bau einer Atombombe. US-PrĂ€sident Donald Trump drohte dem Iran zuletzt mit militĂ€rischer Gewalt, sollte es keine Einigung geben.
2015 hatte der Iran im Wiener Atomabkommen nach langen Verhandlungen mit China, Russland, den USA, Frankreich, Deutschland und GroĂbritannien bereits einmal vereinbart, sein Nuklearprogramm einzuschrĂ€nken. Trump stieg jedoch 2018 wĂ€hrend seiner ersten Amtszeit einseitig aus dem Pakt aus und verhĂ€ngte neue, harte Sanktionen.

