Faeser nimmt BundeslÀnder in Asylpolitik in die Pflicht
04.03.2024 - 00:01:00
"Diese MinisterprĂ€sidentenkonferenz ist wichtig, um in Bund, LĂ€ndern und Kommunen praktisch umzusetzen, was wir an neuen Grundlagen zur Steuerung und Begrenzung der Migration geschaffen haben", sagte Faeser der "SĂŒddeutschen Zeitung" vor dem nĂ€chsten Bund-LĂ€nder-Gipfel am Mittwoch in Berlin.
So sei das Gesetzespaket mit "restriktiven Regelungen fĂŒr mehr und schnellere RĂŒckfĂŒhrungen" beschlossen worden. "Die fĂŒr RĂŒckfĂŒhrungen verantwortlichen LĂ€nder können diese Regelungen nun nutzen. Von der Bundespolizei werden sie dafĂŒr jede UnterstĂŒtzung erhalten", sagte Faeser.
Bayerns MinisterprÀsident Markus Söder (CSU) und Hessens MinisterprÀsident Boris Rhein (CDU) hatten am Sonntag erneut klarere und hÀrtere Regeln in der Asylpolitik vom Bund und von Kanzler Olaf Scholz (SPD) gefordert.
Faeser sieht jedoch auch gerade die LĂ€nder selbst bei mehr Geschwindigkeit in der Verantwortung.
"Mit 1.160 zusĂ€tzlichen KrĂ€ften beim Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge und 300 Millionen Euro zusĂ€tzlich fĂŒr die Digitalisierung und Beschleunigung der Asylverfahren zeigen wir, dass wir Tempo machen", sagte die SPD-Politikerin zu den BemĂŒhungen des Bundes. "Das muss auf allen Ebenen passieren, auch in den AuslĂ€nderbehörden der LĂ€nder."


