Faeser, BundeslÀnder

Faeser nimmt BundeslÀnder in Asylpolitik in die Pflicht

04.03.2024 - 00:01:00

Im Streit um eine hÀrtere Asylpolitik sieht Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die BundeslÀnder am Zug.

"Diese MinisterprĂ€sidentenkonferenz ist wichtig, um in Bund, LĂ€ndern und Kommunen praktisch umzusetzen, was wir an neuen Grundlagen zur Steuerung und Begrenzung der Migration geschaffen haben", sagte Faeser der "SĂŒddeutschen Zeitung" vor dem nĂ€chsten Bund-LĂ€nder-Gipfel am Mittwoch in Berlin. So sei das Gesetzespaket mit "restriktiven Regelungen fĂŒr mehr und schnellere RĂŒckfĂŒhrungen" beschlossen worden. "Die fĂŒr RĂŒckfĂŒhrungen verantwortlichen LĂ€nder können diese Regelungen nun nutzen. Von der Bundespolizei werden sie dafĂŒr jede UnterstĂŒtzung erhalten", sagte Faeser. Bayerns MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) und Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) hatten am Sonntag erneut klarere und hĂ€rtere Regeln in der Asylpolitik vom Bund und von Kanzler Olaf Scholz (SPD) gefordert. Faeser sieht jedoch auch gerade die LĂ€nder selbst bei mehr Geschwindigkeit in der Verantwortung.

"Mit 1.160 zusĂ€tzlichen KrĂ€ften beim Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge und 300 Millionen Euro zusĂ€tzlich fĂŒr die Digitalisierung und Beschleunigung der Asylverfahren zeigen wir, dass wir Tempo machen", sagte die SPD-Politikerin zu den BemĂŒhungen des Bundes. "Das muss auf allen Ebenen passieren, auch in den AuslĂ€nderbehörden der LĂ€nder."

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