Ringen, US-Hilfen

Weiter Ringen um neue US-Hilfen fĂŒr Ukraine - Trump schaltet sich ein

26.01.2024 - 22:12:58 | dpa.de

Im Streit zwischen Republikanern und den Demokraten von US-PrÀsident Joe Biden zeichnet sich weiter keine Einigung auf weitere Ukraine-Hilfen ab.

Der republikanische Vorsitzende des US-ReprĂ€sentantenhauses, Mike Johnson, warnte am Freitag Berichten zufolge, ein Entwurf dazu aus dem Senat sei bereits mit Ankunft in seiner Parlamentskammer "tot", wenn die GerĂŒchte ĂŒber den Inhalt korrekt seien.

Biden hatte vergangenes Jahr Milliarden-UnterstĂŒtzungen fĂŒr die Ukraine und neue Gelder fĂŒr eine VerschĂ€rfung der Migrationspolitik an der Grenze zu Mexiko beim Kongress beantragt. Die Republikaner stemmen sich jedoch gegen eine Bewilligung neuer Hilfen, weil sie von Biden im Gegenzug eine VerschĂ€rfung der Asylpolitik in den USA fordern. In den zĂ€hen Verhandlungen ĂŒber ein neues Hilfspaket fĂŒr das von Russland angegriffene Land ist ein Durchbruch bisher ausgeblieben.

Mittlerweile hat sich US-Medien zufolge auch der frĂŒhere US-PrĂ€sident Donald Trump eingeschaltet. Der Republikaner, der nach der PrĂ€sidentenwahl im November wieder ins Weiße Haus einziehen will, soll seine Parteikollegen in den vergangenen Wochen in privaten GesprĂ€chen dazu gedrĂ€ngt haben, sich nicht auf einen im Senat ausgehandelten Kompromiss einzulassen. Trumps wolle so verhindern, dass Biden beim Thema Migration im Wahlkampf einen Erfolg verbuchen kann, hieß es.

Die USA gelten als wichtigster VerbĂŒndeter der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 haben die Vereinigten Staaten unter FĂŒhrung von Biden militĂ€rische Hilfe in Höhe von weit mehr als 40 Milliarden US-Dollar fĂŒr Kiew bereitgestellt oder zugesagt. Die bisher genehmigte US-UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine ist Ende vergangenen Jahres ausgelaufen. Ende Dezember kĂŒndigte das Pentagon das vorerst letzt MilitĂ€rhilfepaket fĂŒr die Ukraine an.

"Die Zeit ist bereits abgelaufen", mahnte die Sprecherin des Weißen Hauses am Freitag. Man sehe, was Kremlchef Wladimir Putin tue. Dieser habe seine Angriffe gegen die Ukraine verstĂ€rkt, so Jean-Pierre. "Das ist die Konsequenz aus der UntĂ€tigkeit." Sie forderte den Kongress auf, endlich eine Lösung zu finden.

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