Verdi, Lufthansa-Bodenpersonal

Verdi ruft Lufthansa-Bodenpersonal zu Warnstreik auf

Veröffentlicht am: 05.02.2024 um 06:09 Uhr | dpa.de

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa erhöht die Gewerkschaft den Druck - diesmal mit einem dreitÀgigen Ausstand. Betroffen sein soll aber nur die Technik.

  • Die Lufthansa wird Passagieren ab kommendem Jahr die Umweltkosten in Rechnung stellen. - Bild: Boris Roessler/dpa
    Die Lufthansa wird Passagieren ab kommendem Jahr die Umweltkosten in Rechnung stellen. - Bild: Boris Roessler/dpa
  • Die Gewerkschaft Verdi ruft das Lufthansa-Bodenpersonal zu einem Warnstreik auf. - Bild: Sven Hoppe/dpa
    Die Gewerkschaft Verdi ruft das Lufthansa-Bodenpersonal zu einem Warnstreik auf. - Bild: Sven Hoppe/dpa
  • Mehr zum Thema in KĂŒrze. - Bild: ---/dpa-Infografik/dpa
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  • Die Lufthansa-Maschine des Typs Boeing 787-9 steht auf dem Rollfeld am Frankfurter Flughafen. - Bild: Hannes P Albert/dpa
    Die Lufthansa-Maschine des Typs Boeing 787-9 steht auf dem Rollfeld am Frankfurter Flughafen. - Bild: Hannes P Albert/dpa
Die Lufthansa wird Passagieren ab kommendem Jahr die Umweltkosten in Rechnung stellen. - Bild: Boris Roessler/dpa Die Gewerkschaft Verdi ruft das Lufthansa-Bodenpersonal zu einem Warnstreik auf. - Bild: Sven Hoppe/dpa Mehr zum Thema in KĂŒrze. - Bild: ---/dpa-Infografik/dpa Die Lufthansa-Maschine des Typs Boeing 787-9 steht auf dem Rollfeld am Frankfurter Flughafen. - Bild: Hannes P Albert/dpa

Im Tarifkonflikt um das Lufthansa-Bodenpersonal hat die Gewerkschaft Verdi ab Mittwoch im Technik-Bereich zu einem mehrtĂ€gigen Warnstreik ab Mittwoch aufgerufen. Zum dreitĂ€gigen bundesweiten Ausstand bis Freitag aufgerufen seien unter anderem BeschĂ€ftigte und Auszubildende der Lufthansa Technik, Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Technical Training, teilte Verdi am Dienstagabend mit. BeschĂ€ftigte der Lufthansa Technik Logistik und Lufthansa Technik Logistik Services wĂŒrden sich je nach Standort zu unterschiedlichen Zeiten der Arbeitsniederlegung anschließen. PassagierflĂŒge sollen von dem Ausstand laut Verdi diesmal nicht betroffen sein. Daher sei das Ausmaß der Arbeitsniederlegung auch geringer, FlugausfĂ€lle seien nicht zu erwarten.    

Bislang hat Verdi in dem Konflikt zwei mehr als ganztĂ€gige Warnstreiks gefĂŒhrt, bei denen jeweils mehrere hundert FlĂŒge ausgefallen waren. Verdi hatte zuletzt ein neues Angebot der Lufthansa nach zweitĂ€gigen Tarifverhandlungen als unzureichend abgelehnt. Dieses hatte Lufthansa nach der jĂŒngsten Warnstreikwelle des Bodenpersonals unterbreitet. «Wir haben erneut einen großen Schritt auf Verdi zugemacht und ein neues, noch einmal verbessertes Angebot vorgelegt», hatte Personalvorstand Michael Niggemann kĂŒrzlich mitgeteilt. Im Detail wĂŒrde demnach die erste von zwei geplanten Tabellenerhöhungen um 4 Prozent von Dezember 2024 auf MĂ€rz dieses Jahres vorgezogen. Zudem soll die InflationsausgleichsprĂ€mie von 3000 Euro schneller ausgezahlt werden.

Verdi teilte nun mit, der Konzern habe sein Angebot im Kern lediglich an zwei Stellen verbessert: Die auch im neuen Angebot noch vorhandenen Nullmonate seien reduziert, und die nachhaltige Gehaltserhöhung sei um 0,5 Prozent verbessert worden. Gleichzeitig habe die Lufthansa die Laufzeit ihres Angebotes nochmals um drei Monate auf insgesamt 28 Monate verlĂ€ngert. Die von Verdi aufgestellte Kernforderung von 12,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich mehr, werde auch in dem neuen Angebot bei mehr als doppelt so langer Laufzeit im Vergleich zur Forderung nicht erreicht, kritisierte die Gewerkschaft.  Der bereits vereinbarte fĂŒnfte Verhandlungstermin finde am 13. und 14. MĂ€rz statt.

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