Merz, GesprÀch

Merz zu GesprÀch mit Scholz im Kanzleramt eingetroffen

27.08.2024 - 09:38:03 | dpa.de

Im vergangenen November sind GesprĂ€che zwischen Kanzler Scholz und CDU-Chef Merz ĂŒber eine Zusammenarbeit in der Migrationspolitik gescheitert. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf.

OppositionsfĂŒhrer Friedrich Merz und Kanzler Olaf Scholz loten nach dem Anschlag von Solingen erneut aus, ob eine Zusammenarbeit in der Migrationspolitik möglich ist. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

OppositionsfĂŒhrer Friedrich Merz ist zu einem GesprĂ€ch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ĂŒber die Konsequenzen aus dem Messeranschlag von Solingen im Kanzleramt eingetroffen. Nach Angaben von Reportern der Deutschen Presse-Agentur traf der CDU/CSU-Fraktionschef und CDU-Vorsitzende um kurz vor 9 Uhr in der Regierungszentrale ein, wenige Minuten spĂ€ter kam dann auch Scholz selbst.

Merz hatte der Ampel-Regierung nach der Messerattacke erneut eine Zusammenarbeit in der Migrationspolitik angeboten und einen Forderungskatalog vorgelegt. Er enthĂ€lt einen Aufnahmestopp fĂŒr FlĂŒchtlinge aus Syrien und Afghanistan und die generelle Möglichkeit, abgelehnte Asylbewerber wieder in diese beiden LĂ€nder abzuschieben. Wie ein solcher Aufnahmestopp rechtlich umgesetzt werden soll, ließ Merz aber offen. 

Nach Angaben aus CDU-Kreisen war das GesprĂ€ch schon lĂ€nger geplant. Es dĂŒrfte sich angesichts der aktuellen Ereignisse jetzt aber auf die Konsequenzen von Solingen konzentrieren.

Regierungssprecher Steffen Hebestreit hatte am Montag mit Blick auf das GesprĂ€ch gesagt: «Es muss natĂŒrlich immer um VorschlĂ€ge gehen, die nicht gegen das Grundgesetz verstoßen oder die UN-Menschenrechtscharta oder Ähnliches.» Mögliche Vereinbarungen mĂŒssten «vernĂŒnftig und zielfĂŒhrend» sein. 

Scholz und Merz hatten bereits im vergangenen Herbst vor einem Migrations-Gipfel von Bund und LĂ€ndern GesprĂ€che zum Thema Migration gefĂŒhrt. Mit dem anschließend von Scholz und den MinisterprĂ€sidenten beschlossenen Maßnahmenpaket zur Reduzierung der FlĂŒchtlingszahlen zeigte sich der CDU/CSU-Fraktionschef dann aber unzufrieden und erteilte einer weiteren Zusammenarbeit eine Absage. Scholz habe es abgelehnt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Regierung und Union zur Steuerung der Zuwanderung einzusetzen. «Damit ist das Thema Deutschlandpakt zum Thema Migration aus meiner Sicht erledigt», sagte Merz Anfang November 2023. 

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