Unionspolitiker wollen Steinmeier-Nachfolge stellen
28.09.2025 - 07:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Wenn man deutlich die stĂ€rkste Kraft ist, bringt das natĂŒrlich auch die Verantwortung mit sich, eine Kandidatin oder einen Kandidaten vorzuschlagen, der die breite Mitte der Bundesversammlung reprĂ€sentiert", sagte Hagel dem "Tagesspiegel". Diesen "reprĂ€sentativen und integrativen Anspruch fĂŒr die politische Mitte in Deutschland haben wir als Union - und eben auch die dafĂŒr notwendigen Charakterköpfe in unserer Volkspartei". Wichtig sei, "dass Amt und Person zusammenpassen". Hagel lieĂ Kritik am amtierenden BundesprĂ€sidenten Frank-Walter Steinmeier erkennen, dessen zweite Amtszeit im MĂ€rz 2027 enden wird. Steinmeier amtiert seit 2017 und darf nicht erneut kandidieren. "Ich wĂŒnsche mir in der Nachfolge von Herrn Steinmeier ein Staatsoberhaupt, das unser höchstes Staatsamt nicht nur verwaltet, sondern auch prĂ€gt - jemand, der in herausfordernden Zeiten Orientierung gibt, unser Land zusammenfĂŒhrt und echte Impulse setzt", sagte Hagel. Entscheidend seien "IntegritĂ€t, Ausstrahlung und Tiefgang". SelbstverstĂ€ndlich passe dieses Anforderungsprofil "auf einige ganz herausragende Frauen unserer bĂŒrgerlichen Volkspartei". Schon zuvor hatten andere CDU-Spitzenpolitiker fĂŒr die Union den Anspruch erhoben, den nĂ€chsten BundesprĂ€sidenten zu stellen. "Zweimal hat die Union als stĂ€rkste politische Kraft dem Vorschlag eines SPD-Kandidaten zugestimmt. Ich finde: 2027 darf es gerne wieder ein Kandidat oder eine Kandidatin aus den Reihen der Union sein", sagte der rheinland-pfĂ€lzische CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Gordon Schnieder dem "Tagesspiegel". Der CDU-Partei- und Fraktionschef in Mecklenburg Vorpommern, Daniel Peters, sagte dem "Tagesspiegel", er "gehe davon aus, dass die Union den nĂ€chsten BundesprĂ€sidenten stellt". Der Vorsitzende des CDU-ArbeitnehmerflĂŒgels CDA, Dennis Radtke, sagte: "Die Union wird die mit Abstand stĂ€rkste Fraktion in der Bundesversammlung sein. Aus unserem Reihen kommt schon lĂ€nger kein BundesprĂ€sident mehr. Es ist an der Zeit, dass das nĂ€chste Staatsoberhaupt von CDU/CSU vorgeschlagen wird". Er sei sicher: "Die Union wird eine exzellent geeignete Kandidatur fĂŒr das höchste Staatsamt prĂ€sentieren - und eine hervorragende Person nominieren, die auch bei SPD und GrĂŒnen auf Akzeptanz stoĂen wird."
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