DRK-PrÀsidentin, StÀrkung

DRK-PrÀsidentin fordert StÀrkung des Freiwilligendienstes

29.12.2024 - 11:45:39

In der Debatte ĂŒber einen gesellschaftlichen Pflichtdienst fĂŒr junge MĂ€nner und Frauen fordert die PrĂ€sidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, zunĂ€chst eine StĂ€rkung des Freiwilligendienstes in Deutschland.

GrundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸe sie die Diskussion ĂŒber einen Pflichtdienst, "weil sie zum Nachdenken ĂŒber den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Engagement fĂŒhrt", sagte Hasselfeldt der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Allerdings sollte man sich zunĂ€chst ĂŒberlegen, ob man nicht erst die Potenziale der bestehenden Freiwilligendienste ausnutzt." So lasse sich die AttraktivitĂ€t des Freiwilligendienstes noch steigern. "Eine höhere VergĂŒtung und die Anerkennung von Dienstzeiten fĂŒr das Studium sind Instrumente", so Hasselfeldt.

Zugleich sagte die DRK-PrĂ€sidentin: "Wenn kĂŒnftig im Rahmen eines Wehrdienstmodells alle Jugendlichen angeschrieben werden sollten, mĂŒssten in diesem Brief auch Hinweise gegeben werden, welche Möglichkeiten es im Freiwilligendienst außerhalb der Bundeswehr gibt. Idealerweise gibt es auch eine aktive Beratung." Viele junge Menschen seien bereit, einen Freiwilligendienst zu absolvieren. "Aber sie wissen nicht wo und zu welchen Bedingungen."

@ dts-nachrichtenagentur.de