Forsa, Union

Forsa: Union und SPD weiter unter Wahlergebnis

01.07.2025 - 14:22:59 | dts-nachrichtenagentur.de

In der von Forsa gemessenen WĂ€hlergunst erreichen CDU/CSU weiterhin 28 Prozent - ein Wert, der knapp unter ihrem zweitschlechtesten Bundestagswahlergebnis liegt.

Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Die AfD bleibt in der wöchentlichen Erhebung fĂŒr die Sender RTL und ntv stabil bei 24 Prozent und liegt damit weiterhin dicht hinter der Union. Die SPD verharrt unterdessen bei 14 Prozent und liegt damit deutlich unter ihrem ohnehin historisch schlechtesten Wahlergebnis. Die GrĂŒnen und die Linke bleiben jeweils bei elf Prozent.

Das BSW sowie die FDP erreichen weiterhin jeweils drei Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent. Bei der Frage nach der politischen Kompetenz liegt die Union mit 28 Prozent weiterhin deutlich vorn (+1). Die AfD wird von elf Prozent als kompetent eingeschĂ€tzt, die SPD kommt auf sechs Prozent (unverĂ€ndert). Die GrĂŒnen verlieren einen Punkt und erreichen fĂŒnf Prozent, die Linke fĂ€llt ebenfalls auf vier Prozent (-1). 44 Prozent der BundesbĂŒrger trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen. Die wirtschaftliche Stimmung trĂŒbt sich erneut ein: Nur noch 24 Prozent der Befragten erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage (-2), wĂ€hrend 50 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen (+1). 24 Prozent gehen von gleichbleibenden VerhĂ€ltnissen aus (unverĂ€ndert). Der Erwartungsindex verschlechtert sich auf -26. Die anhaltend schwachen Werte der beiden großen Parteien sind auch Ausdruck weitverbreiteter Unzufriedenheit mit ihrer Arbeit in der Bundesregierung. Mit der Arbeit der CDU/CSU in der Bundesregierung sind nur 38 Prozent der BĂŒrger zufrieden, 57 Prozent hingegen unzufrieden. Noch schlechter wird die SPD beurteilt: Lediglich 30 Prozent zeigen sich mit ihrer Arbeit zufrieden, wĂ€hrend 65 Prozent unzufrieden sind. Besonders in Ostdeutschland sind die Bewertungen beider Parteien Ă€ußerst kritisch. Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind derzeit 42 Prozent der BundesbĂŒrger zufrieden, mehr als die HĂ€lfte der Bevölkerung (51 Prozent) sind unzufrieden. Besonders hohe Zustimmung erfĂ€hrt Merz bei AnhĂ€ngern der CDU/CSU (84? Prozent) sowie der SPD (58? Prozent). Die Zustimmung bei GrĂŒnen-WĂ€hlern liegt bei 36 Prozent, bei der Linken bei 19? Prozent und bei der AfD bei lediglich neun Prozent. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wird insgesamt noch kritischer bewertet: Nur 31 Prozent der BĂŒrger sind mit seiner Arbeit zufrieden, 51 Prozent unzufrieden. 18 Prozent konnten oder wollten kein Urteil abgeben. Auch unter SPD-AnhĂ€ngern fĂ€llt die Zustimmung mit 51 Prozent vergleichsweise moderat aus. CDU/CSU-AnhĂ€nger bewerten Klingbeils Arbeit zu 49 Prozent positiv. Die Daten zu den ParteiprĂ€ferenzen, zur politischen Kompetenz, zu den Wirtschaftserwartungen und zur Zufriedenheit mit Merz wurden vom 24. bis 30. Juni erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Zur Zufriedenheit mit Klingbeil sowie mit den Regierungsparteien wurden vom 27. bis 30. Juni 1.009 Personen befragt.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
politik | 67654520 |