Internet, Gesellschaft

Juso-Chef lehnt PlĂ€ne fĂŒr Social-Media-Verbot ab

23.02.2026 - 09:11:06 | dts-nachrichtenagentur.de

Juso-Chef Philipp TĂŒrmer lehnt die PlĂ€ne fĂŒr ein Verbot von Social-Media-Plattformen fĂŒr Unter-14-JĂ€hrige ab.

Junge Leute mit Smartphones (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Junge Leute mit Smartphones (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Ich kenne kein Konzept, wie ein solches Social-Media-Verbot funktionieren soll", sagte TĂŒrmer den Sendern RTL und ntv. Solange dies so sei, mĂŒsse man die "wirklich großen Verbrecher" ins Visier nehmen und nicht Kinder und Jugendliche. Gemeint sind die Tech-MilliardĂ€re aus den USA.

"Man muss eher die Plattformen in die Pflicht nehmen. Man muss Mark Zuckerberg und Elon Musk in die Pflicht nehmen. Es muss Schluss sein mit kinderpornografischen Inhalten oder mit Betrug, der systematisch auf diesen Netzwerken stattfindet." Sofern sich die Betreiber nicht an die Spielregeln halten, mĂŒsse die EU entweder empfindliche Strafen auferlegen oder sogar die Netzwerke abstellen. TĂŒrmer: "Dann können wir dabei zugucken, wie plötzlich die Metaaktien in den Keller rasen. Wir können nicht mehr akzeptieren, dass sich diese MilliardĂ€re, diese Plutokraten aus den USA, gar nicht mehr an Recht und Gesetz halten."

Auch das bestehende Verbot in Australien sei kein gutes Vorbild, findet der Juso-Chef. Dort sei "vor allen Dingen eins nach oben gegangen, nĂ€mlich die Downloadraten fĂŒr VPN-Server." Der Effekt: "Wenn wir hier ein Social-Media-Verbot einfĂŒhren, dann wird aus Lisa aus Ulm ganz plötzlich Lisa aus Utah und dann kann sie jedes Social-Media-Verbot umgehen." Zustimmung gibt es fĂŒr die BemĂŒhungen, Kinder und Jugendliche im Internet besser zu schĂŒtzen. "Das ist eine Katastrophe, was da teilweise vor sich geht."

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