Gewalt gegen Frauen - Hubig will Familienrecht reformieren
21.06.2025 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deBisher kann das Sorge- und Umgangsrecht eines Elternteils eingeschrĂ€nkt werden, wenn das Kind selbst Gewalt erfĂ€hrt - aber nicht, wenn die Partnerin oder der Partner betroffen ist. Hubig will auch das Mietrecht verĂ€ndern, um Frauen besser zu schĂŒtzen. "Wer von hĂ€uslicher Gewalt betroffen ist, muss so schnell wie möglich aus einem gemeinsamen Mietvertrag herauskommen - auch dann, wenn der Ex-Partner sich stur stellt", sagte sie. Viele Betroffene wollten den Neuanfang in einer anderen Wohnung. "Das ist hĂ€ufig eine Nervenprobe. Oft dauert es zu lange, aus einem gemeinsamen Mietvertrag mit dem Ex-Partner herauszukommen." Daher prĂŒfe sie, "wie wir als Gesetzgeber eine solche Situation verbessern können". Die Ministerin hĂ€lt es nicht fĂŒr ausreichend, wenn Familiengerichte bundesweit die FuĂfessel nach dem spanischen Modell anordnen können. Mit einer einzelnen MaĂnahme lasse sich das Thema hĂ€usliche Gewalt nicht in den Griff bekommen, sagte sie. "Daher werden wir Familiengerichte auch dazu ermĂ€chtigen, Anti-Gewalt-Trainings anzuordnen. AuĂerdem will ich den Gewaltschutz im Sorge- und Umgangsrecht verbessern."
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