Hoher Besuch beim Zentralen SanitÀtsdienst der Bundeswehr: MP Alexander Schweitzer und IM Michael Ebling zu Besuch beim Kommando Gesundheitsversorgung und beim Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz
29.04.2025 - 14:32:38Im Mittelpunkt des Besuchs stand neben dem intensiven Austausch mit dem neuen Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus, auch die Besichtigung des zukunftsweisenden Neubaus des Bundeswehrzentralkrankenhauses. "Vom Mammutzahn zur Hochwertmedizin" so beschrieb Generalstabsarzt Dr. Backus treffend die Entwicklung des Standorts, nachdem beim Bau ein ĂŒber 100.000 Jahre alter Knochenfund eines Mammuts gemacht wurde. Heute steht an gleicher Stelle ein hochmodern geplanter Gesundheitskomplex, der das Bundeswehrzentralkrankenhaus strukturell und technologisch auf eine neue Stufe bringt.
Ein regionales Leuchtturmprojekt mit gesamtstaatlicher Bedeutung
MinisterprĂ€sident Alexander Schweitzer wĂŒrdigt die jahrzehntelange, enge Partnerschaft zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Bundeswehr: "Sie sind ein zentraler Baustein in der Gesundheitsversorgung - fĂŒr Koblenz, fĂŒr die Region und fĂŒr das Land. Von Mainz aus richten wir einen besonderen Blick auf Ihre Arbeit. Die Kooperation mit den Bundeswehr-Dienststellen vor Ort ist ein starkes Beispiel gelebter Zusammenarbeit, das auch in Berlin gehört werden muss."
Innenminister Michael Ebling ergĂ€nzte: "Koblenz ist und bleibt der zentrale Standort fĂŒr die Gesundheitsversorgung der Bundeswehr. Das Bundeswehrzentralkrankenhaus steht dabei nicht nur fĂŒr medizinische Spitzenversorgung, sondern auch fĂŒr VerlĂ€sslichkeit, ProfessionalitĂ€t und Einsatzbereitschaft. Hier zeigt sich in besonderer Weise, wie gut militĂ€rische Strukturen und zivile Zusammenarbeit ineinandergreifen. Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen ist es richtig, dass die Bundeswehr bei der Gesundheitsversorgung klare PrioritĂ€ten setzt: mit moderner Infrastruktur, exzellenter Ausbildung und der bestmöglichen Ausstattung fĂŒr unsere Soldatinnen und Soldaten. Das stĂ€rkt nicht nur die EinsatzfĂ€higkeit unserer Truppe, sondern ist auch ein Ausdruck von Verantwortung und WertschĂ€tzung - und ein starkes Signal fĂŒr die Region und das Land Rheinland-Pfalz".
Zivil-militĂ€rische Zusammenarbeit als SchlĂŒssel fĂŒr Resilienz
Die enge Vernetzung zwischen Bundeswehr und zivilen Partnern, wie sie bereits im Rahmen von Hochwasserlagen oder der COVID-19 Pandemie praktiziert wurde, soll kĂŒnftig noch stĂ€rker systematisiert und ausgebaut werden. Im Fokus stehen dabei auch das geplante "Cluster- und Hubkonzept", mit dem die effiziente Versorgung von Verwundeten in krisenhaften Situationen im Wirkverbund von BundeswehrkrankenhĂ€usern, Berufsgenossenschaftlichen KrankenhĂ€usern und anderen zivilen Kliniken bzw. Einrichtungen lageangepasst koordiniert und sichergestellt werden soll.
Generalstabsarzt Dr. Johannes Backus betonte: "Ohne unsere zivilen Partner ist die ErfĂŒllung des Kernauftrags der Bundeswehr - auch im Verteidigungsfall - nicht denkbar, das gilt gerade auch fĂŒr die medizinische Versorgung. Der Schulterschluss mit den BundeslĂ€ndern ist entscheidend, um im Ernstfall gemeinsam handlungsfĂ€hig und erfolgreich zu bleiben." Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr und der ZusammenfĂŒhrung des Zentralen SanitĂ€tsdienstes sowie der StreitkrĂ€ftebasis zum gemeinsamen UnterstĂŒtzungsbereich wurde ein weiterer bedeutender Schritt unternommen, um unter anderem sanitĂ€tsdienstliche Leistungen kĂŒnftig noch effizienter zur Wirkung zu bringen.
Fazit: Gemeinsame Verantwortung fĂŒr die Zukunft
Alle Beteiligten waren sich einig: Die bestehenden Strukturen der Zusammenarbeit zwischen Land und Bundeswehr in Rheinland-Pfalz sind eine tragfÀhige Grundlage, die es weiter zu festigen und auszubauen gilt. Das Kommando Gesundheitsversorgung und das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz sind dabei nicht nur strategische Schnittstellen, sondern auch sichtbare Zeichen einer modernen, gesamtstaatlich gedachten Gesundheitsversorgung.
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