Kritische Partnerschaften fĂŒr kritische Rohstoffe: Wie neue Allianzen wirtschaftliche Entwicklung sichern / Markus Ferber: VerlĂ€sslicher Zugang zu kritischen Rohstoffen eine zentrale Zukunftsfrage.
13.02.2026 - 13:16:27Zum Auftakt der Tagung sagte Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP: "Der verlĂ€ssliche Zugang zu kritischen Rohstoffen gehört zu den zentralen Zukunftsfragen fĂŒr Deutschland und Europa. 2026 wird zur Nagelprobe der europĂ€ischen Rohstoffpolitik. Neue Partnerschaften mĂŒssen gesucht und aktiv gestaltet werden. Hier liegt auch eine Chance zur Neugestaltung der Beziehungen mit Schwellen- und EntwicklungslĂ€ndern im globalen SĂŒden." Sie stĂ€rken die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas und dienen den PartnerlĂ€ndern gleichzeitig als Hebel fĂŒr die eigene Industrialisierung.
"Neue Partnerschaften mit dem Globalen SĂŒden sind kein kurzfristiges Ausweichmanöver, sondern notwendiger Bestandteil einer zukĂŒnftigen Industriepolitik", so Tanja Gönner, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin des BDI. "Gerade im Rohstoffbereich braucht es ein neues VerstĂ€ndnis der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik." Hierzu seien stabile regulatorische Rahmenbedingungen auf beiden Seiten notwendig. FĂŒr Markus Ferber mĂŒssen "unsere Lieferketten diversifizierter werden, da verschiedene Bezugsquellen weniger erpressbar machen."
Das Podium befasste sich anschlieĂend mit der Frage, wie Europa seine Rohstoffversorgung langfristig sichern kann, ohne dabei in neue AbhĂ€ngigkeiten zu geraten.
Hierzu diskutierten Jozef SĂkela, Kommissar fĂŒr Internationale Partnerschaften, EuropĂ€ische Kommission, ThĂ©rĂšse Kayikwamba Wagner, Ministerin fĂŒr auswĂ€rtige Angelegenheiten, internationale Zusammenarbeit und Frankophonie, Demokratische Republik Kongo, Stefan Rouenhoff, MdB und Parlamentarischer StaatssekretĂ€r bei der Bundesministerin fĂŒr Wirtschaft und Energie sowie Thomas SchĂ€fer, CEO Marke Volkswagen, Vorsitzender der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI).
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Hubertus Klingsbögl
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