SPD-GeneralsekretÀr fordert stÀrke Belastung der Pharmakonzerne
26.04.2026 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDeutschland habe die höchsten Arzneimittelausgaben pro Kopf in Europa. "Der Entwurf muss daher ganz erheblich bei den Arzneimittelpreisen ansetzen und die Preisgestaltung der Pharmakonzerne klar begrenzen, statt die Rechnung bei Familien und Beitragszahlenden abzuladen."
Auch die Pharmakonzerne mĂŒssten ihren gerechten Beitrag leisten. Versorgungssicherheit in der Gesundheit sei eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Industrie, mahnte KlĂŒssendorf. Sie dĂŒrfe nicht ĂŒber höhere BeitrĂ€ge und Zuzahlungen finanziert werden.
"Der bisherige Entwurf hat eine Schieflage", kritisierte KlĂŒssendorf. Er verlagere zu viel Belastung auf die Menschen, die jeden Monat bereits hohe BeitrĂ€ge zahlten. Höhere Zuzahlungen, Einschnitte bei Leistungen und Druck auf das Krankengeld wĂŒrden, so KlĂŒssendorf, genau die treffen, die das System heute schon trĂŒgen. Familien mĂŒssten dabei besonders geschĂŒtzt sein. "Niemand soll am Monatsende ĂŒberlegen mĂŒssen, ob das Rezept jetzt eingelöst wird oder erst nĂ€chste Woche oder ob der nĂ€chste Arztbesuch wieder aufgeschoben wird."
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte sich zuletzt offen fĂŒr Ănderungen am Sparpaket fĂŒr die Gesundheitsausgaben gezeigt. Das Gesamtvolumen des Pakets mĂŒsse aber erhalten bleiben. Sei das gewĂ€hrleistet, sei sie offen fĂŒr andere VorschlĂ€ge.
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