Bericht, Faeser

Bericht: Faeser will Asyl-Schnellverfahren in GrenznÀhe

10.09.2024 - 15:12:53 | dts-nachrichtenagentur.de

Kurz vor dem Treffen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit Vertretern von Ampel-Parteien, Union und LÀndern deutet sich an, mit welchem Vorschlag die Ministerin in das GesprÀch gehen wird.

Nancy Faeser am 10.09.2024 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Nancy Faeser am 10.09.2024 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Wie der "Tagesspiegel" berichtet, wird Faeser die von CDU-Chef Friedrich Merz geforderte nationale Notlage nicht anwenden. Das Innenministerium habe den Vorschlag intensiv geprĂŒft, sei aber zu dem Schluss gekommen, dass eine solche Notlage keinen Bestand vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof hĂ€tte. Auch aus grĂŒnen Regierungskreisen hieß es, die VorschlĂ€ge von Merz seien "europarechtskonform eindeutig nicht machbar". Stattdessen will Faeser offenbar Asyl-Schnellverfahren in GrenznĂ€he einfĂŒhren.

Dabei sollen GeflĂŒchtete, die an der Grenze Asyl beantragen, grenznah untergebracht werden. Bis zur PrĂŒfung ihres Antrags sollen sie in temporĂ€ren UnterkĂŒnften untergebracht werden. Bei einer Ablehnung sollen die GeflĂŒchteten von dort aus direkt abgeschoben werden. Diese Regelung sei europarechtskonform, versicherten mehrere Regierungsquellen, so der "Tagesspiegel". Offenbar nimmt die Bundesregierung fĂŒr ihren Vorschlag vor allem die LĂ€nder Bayern und Sachsen in den Fokus, weil hier die meisten GeflĂŒchteten einreisen. Beide LĂ€nder werden von der Union gefĂŒhrt.

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