Zufriedenheit mit Landesregierungen vor Wahlen gespalten
30.08.2024 - 16:12:40Bei den AnhĂ€ngern der GrĂŒnen und dem BSW geben je 43 Prozent an, zufrieden zu sein. Bei der SPD sind es 63 Prozent. Im Gegensatz dazu sind nur 18 Prozent der AfD-AnhĂ€nger und 40 Prozent der AnhĂ€nger der Linken mit der Regierungsarbeit zufrieden. Der sĂ€chsische MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) genieĂt weiterhin breiten RĂŒckhalt in der Bevölkerung. 52 Prozent der Wahlberechtigten sind mit seiner Arbeit zufrieden, wobei vor allem die CDU-AnhĂ€nger (96 Prozent) und die AnhĂ€nger des BSW (65 Prozent) seine Arbeit schĂ€tzen. Allerdings zeigt sich eine deutliche Unzufriedenheit bei den AnhĂ€ngern der GrĂŒnen (61 Prozent) und der AfD (71 Prozent), die mehrheitlich unzufrieden sind. Bei der SPD ist die HĂ€lfte der AnhĂ€nger unzufrieden (50 Prozent). In ThĂŒringen fĂ€llt die Zufriedenheit mit der Landesregierung etwas geringer aus, dennoch gibt es einen positiven Trend. 41 Prozent der Wahlberechtigten sind mit der Regierungsarbeit zufrieden, ein Anstieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Monatsanfang. Besonders stark ist die Zustimmung unter den AnhĂ€ngern der regierenden Parteien: 84 Prozent der AnhĂ€nger der Linken, 70 Prozent der SPD-AnhĂ€nger und 77 Prozent der GrĂŒnen-AnhĂ€nger stehen hinter der Landesregierung. Dagegen sind 96 Prozent der AfD-AnhĂ€nger, 54 Prozent der BSW-AnhĂ€nger und 56 Prozent der CDU-AnhĂ€nger unzufrieden. MinisterprĂ€sident Bodo Ramelow (Linke) erhĂ€lt mit 54 Prozent eine etwas höhere Zustimmung als sein Amtskollege in Sachsen. Besonders groĂ ist die UnterstĂŒtzung bei den AnhĂ€ngern der Linken (92 Prozent), der SPD (90 Prozent) und der GrĂŒnen (80 Prozent). Auch BSW-AnhĂ€nger sind zu 60 Prozent zufrieden. Unter den CDU-AnhĂ€ngern genieĂt Ramelow mit noch immerhin 45 Prozent eine Zustimmung. Lediglich bei den AnhĂ€ngern der AfD ist Ramelow mit 90 Prozent Ablehnung deutlich weniger beliebt. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Regierungsarbeit in beiden BundeslĂ€ndern von den jeweiligen AnhĂ€ngern der Regierungsparteien positiv bewertet wird, wĂ€hrend die Opposition in beiden LĂ€ndern abgeneigter ist. Im Rahmen der Umfrage wurden vom 27. bis 29. August in Sachsen 1.012 und in ThĂŒringen 1.005 Wahlberechtigte mithilfe telefonischer Interviews sowie im Rahmen des Forsa-omninet-Panels befragt.


