Litauens StaatsprÀsident besucht Absturzort von Frachtflugzeug im DHL-Auftrag
25.11.2024 - 16:19:57Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Cornelius Zimmermann und dessen spanischer Kollegin MarĂa Nieves Blanco DĂaz machte sich das Staatsoberhaupt des baltischen EU-Landes ein Bild am Absturzort in der NĂ€he des Flughafens Vilnius und sprach auch mit Anwohnern. Mit dabei war Polizeichef Arunas Paulauskas, wie von der litauischen PrĂ€sidialkanzlei veröffentlichte Bilder zeigen. Zuvor hatte bereits der BĂŒrgermeister von Vilnius Valdas Benkunskas die UnglĂŒcksstelle besucht.
Die Maschine war am frĂŒhen Morgen in der NĂ€he des Flughafens der litauischen Hauptstadt Vilnius knapp neben einem WohngebĂ€ude abgestĂŒrzt. Dabei kam ein Mensch - ein spanischer StaatsbĂŒrger - ums Leben, wie Polizei und Rettungsdienste mitteilten. Die Behörden leiteten Ermittlungen zur Ursache des UnglĂŒcks ein. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass es sich um Sabotage oder einen Terroranschlag gehandelt habe. Bei dem in Leipzig gestarteten Frachtflugzeug handelte es sich um eine Maschine der spanischen Fluggesellschaft Swift Air, wie DHL mitteilte. Swift Air sei fĂŒr DHL tĂ€tig.
"Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen und wird von Fachleuten auf ihrem Gebiet durchgefĂŒhrt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass alles im Detail geklĂ€rt und geklĂ€rt wird", hatte Nauseda vor seinem Besuch an der UnglĂŒcksstelle erklĂ€rt. Der litauische Staatschef betonte, dass man auf alle möglichen Situationen vorbereitet sein mĂŒsse: "Wir wissen nicht, wie die Schlussfolgerungen der Untersuchung aussehen werden, aber es ist klar, dass wir niemals in Panik verfallen und Entscheidungen treffen werden, die nicht auf Fakten basieren".

