Hilfsorganisation, Frauen

MĂ€dchen und Frauen ĂŒberproportional von Armut bedroht / SOS-Kinderdörfer zum Gedenktag am 17. Oktober

15.10.2025 - 12:08:08

MĂŒnchen - Weltweit haben 383 Millionen MĂ€dchen und Frauen zum Leben weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag, davon 63 Prozent in Subsahara-Afrika und 21 Prozent in Zentral- und SĂŒdasien. Aufgrund patriarchalischer Gesellschaftsstrukturen und struktureller Diskriminierung haben MĂ€dchen und Frauen ein deutlich höheres Armutsrisiko als Jungen und MĂ€nner. Die Folgen der Corona-Pandemie und des Klimawandels verstĂ€rken dies zusĂ€tzlich. Darauf weisen die SOS-Kinderdörfer zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober hin. "MĂ€dchen und Frauen haben das Recht auf gleiche Chancen. Die Weltgemeinschaft muss Programme zur Bildung und den Ausbau sozialer Leistungen fĂŒr sie viel stĂ€rker priorisieren", sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Mangelnde Investitionen in Gleichstellungsmaßnahmen

MĂ€dchen und Frauen haben weniger Zugang zu Gesundheitsdiensten, zu Bildung und Sozialleistungen. Niemand sonst wird, gemĂ€ĂŸ der Internationalen Arbeitsorganisation, in der Arbeitswelt mehr diskriminiert. Um diese LĂŒcke zu schließen, mĂŒsse die Geschlechtergleichheit gefördert und dem stark traditionsverhafteten, auf sozialer Ungleichheit basierenden weiblichen RollenverstĂ€ndnis entgegengewirkt werden. Laut UN-Women mĂŒssten dafĂŒr jĂ€hrlich rund 360 Milliarden US-Dollar zusĂ€tzlich aufgebracht werden. Ansonsten könnten bis 2030 weiterhin etwa acht Prozent aller MĂ€dchen und Frauen in extremer Armut leben.

Armutstreiber

So helfen die SOS-Kinderdörfer

Die SOS-Kinderdörfer verfolgen bei der ArmutsbekĂ€mpfung einen multidimensionalen Ansatz: Eltern und insbesondere alleinerziehende MĂŒtter erhalten Bildungsangebote und finanzielle UnterstĂŒtzung, um ihr Leben nachhaltig aus eigener Kraft zu bestreiten. Die Hilfsorganisation fördert die Schul- und Weiterbildung von MĂ€dchen und ermöglicht ihnen den Zugang zu Gesundheitsdiensten und psychosozialer Hilfe. Kinder, die die elterliche FĂŒrsorge verloren haben, bekommen in SOS-Kinderdörfern wieder ein Zuhause.

FĂŒr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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