Material, SanitÀtskrÀfte

Material kommt an: SanitÀtskrÀfte erhalten neue Container zur Diagnostik und Behandlung

09.05.2025 - 11:16:58

Meckenbeuren/Koblenz - Nur 17 Monate nach Vertragsschluss hat das Beschaffungsamt der Bundeswehr gestern zwei neue, hochmoderne SanitĂ€tscontainer vom Auftragnehmer ĂŒbernommen, die ĂŒber die Logistik des SanitĂ€tsdienstes, nach den nun anstehenden Schulungen, schnellstmöglich an die Truppe ausgeliefert werden.

Insgesamt erhalten die SanitĂ€tskrĂ€fte jeweils drei neue Container fĂŒr Computertomographie (CT) und Röntgen, teilweise finanziert aus dem Sondervermögen. Die sechs neuen Container mit hochmodernem medizinischem Equipment ersetzen zukĂŒnftig veraltete Ausstattung und sollen alle noch bis Ende September 2025 zulaufen.

Die Container sind Teil der sogenannten Modularen SanitĂ€tseinrichtung, kurz MSE: eine mobile medizinische Behandlungseinrichtung der Bundeswehr, die im Wesentlichen auf einer Kombination von SanitĂ€tszelten und ISO-Containern basiert. Die MSE ist das Haupteinsatzsystem der SanitĂ€t, gerade im Falle der Landes- und BĂŒndnisverteidigung, und unterteilt sich in verschiedene Ebenen. WĂ€hrend in den ersten beiden Ebenen die allgemeine und notfallmedizinische Erstversorgung und Stabilisierung sowie die erste notfallchirurgische, internistische Erstversorgung von Verwundeten stattfindet, befindet sich in der dritten Ebene die klinische Akutversorgung im Einsatz - das Einsatzlazarett.

In dieser dritten Ebene kommen die Bildgebung und Radiologie zum Tragen - die Komponenten, die die neuen Container beinhalten. Sie spielen eine essentielle Rolle zur Diagnostik und Behandlung von verletzten Soldatinnen und Soldaten. Sollten sie nicht im Einsatz benötigt werden, können sie auch, beispielsweise bei Ausfall oder Wartung von GerÀten, in den KrankenhÀusern der Bundeswehr genutzt werden.

"Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, der Herstellerfirma und den beteiligten Stellen im Beschaffungsamt hat das Projekt zum Erfolg gefĂŒhrt", betonte der Projektleiter anlĂ€sslich der Übergabe. "Mit dem Zulauf der neuen, regenerierten Systeme erwarten wir eine spĂŒrbare Verbesserung der Einsatzbereitschaft des SanitĂ€tsdienstes."

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