Verian, Arbeit

Verian: Mehrheit bewertet Arbeit der Bundesregierung als schlecht

18.07.2025 - 16:02:44 | dts-nachrichtenagentur.de

Mehr als die HĂ€lfte der Wahlberechtigten in Deutschland bewertet die Arbeit der neuen Bundesregierung als schlecht.

Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Verian fĂŒr den "Spiegel" hervor, fĂŒr die vom 9. bis 11. Juli insgesamt 1.000 Personen befragt wurden. Demnach halten 34 Prozent die Arbeit der Regierung fĂŒr eher schlecht und 21 Prozent fĂŒr sehr schlecht. Zu einem eher positiven Urteil kommen 41 Prozent.

Wohlgesinnt Ă€ußerten sich dabei AnhĂ€nger der Union (80 Prozent Zustimmung), besonders kritisch sind Gefolgsleute der AfD und der Linken (7 und 12 Prozent positive Bewertung). Im Vergleich steht die neue Bundesregierung aber besser da als die Ampel im Dezember 2023 (damals 71 Prozent Ablehnung). Dass die Bundesrepublik massiv neue Schulden aufnimmt, um sowohl Infrastruktur als auch VerteidigungsfĂ€higkeit zu verbessern, befĂŒrworten 56 Prozent der Befragten. Nur die AfD-AnhĂ€nger lehnen dieses Vorgehen mehrheitlich ab. Nach wie vor ist eine Mehrheit der Befragten der Meinung, dass es derzeit zu viel Zuwanderung gebe (57 Prozent). Der Wert ist gegenĂŒber Dezember 2023 nur moderat zurĂŒckgegangen (minus 8 Prozentpunkte). Im Politiker-Ranking behauptet sich Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an der Spitze, SPD-Parteichefin und Arbeitsministerin BĂ€rbel Bas landet im Mittelfeld. Der GrĂŒnen-Politiker Cem Özdemir weist gute Werte auf, ebenso der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil. Von den Chefs der beiden Unionsparteien liegt nun Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU). Innenminister Alexander Dobrindt startet auf Platz sieben der Rangliste neu, gegenĂŒber September 2018 erzielt er ein Plus von 17 Prozentpunkten. In die entgegengesetzte Richtung geht es fĂŒr Fraktionschef Jens Spahn (CDU). Er stĂŒrzt gegenĂŒber Juni 2021 (damals als Gesundheitsminister) um 18 Prozentpunkte ab und landet auf seinem Allzeittief.

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