Meinungsbeitrag zum GeDIG: Den Datenschatz der GKV effektiv nutzen
Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 11:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDie Digitalisierung des Gesundheitswesens geht zwar voran, wird jedoch von mehreren Faktoren gebremst - etwa von rechtlichen Hürden, Kostendruck und hohen Anforderungen an den Datenschutz. "Ich bin optimistisch, dass das GeDIG entscheidende Schritte einleiten kann, um die Bremsen zu lösen", schreibt Strausfeld. Das Gesetz adressiere zahlreiche Schmerzpunkte der GKV-Branche. Besonders hervorzuheben: Mit dem GeDIG sollen Datennutzen und Datenschutz in Balance gebracht werden, ohne letzteren einzuschränken, was laut Strausfeld "riesige Chancen für bessere Vorsorge und Versorgung" bietet.
"Reallabore können ihr Potenzial nicht voll entfalten"
Um den Datenschatz der GKV effektiv zu nutzen, sieht das GeDIG beispielsweise KI-Reallabore vor. "Doch leider können solche Reallabore mit den vorliegenden rechtlichen Einschränkungen ihr Potenzial nicht voll entfalten", so der BITMARCK-CEO. Denn Datenpooling, also die Zusammenführung der Daten mehrerer Krankenkassen in einem gemeinsamen Reallabor, erlaubt das GeDIG nicht.
Für eine konsequent datenbasierte bzw. digitale Versorgung fordert Andreas Strausfeld außerdem, den Krankenkassen ihren gesetzlichen Auftrag, als Gesundheitslotsen ihrer Versicherten zu agieren, noch weiter zu erleichtern.
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