MilitĂ€rjet stĂŒrzt auf US-Airbase Spangdahlem in der Eifel ab
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 16:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSEin MilitĂ€rflugzeug ist am Dienstag auf dem GelĂ€nde der US-Airbase Spangdahlem im rheinland-pfĂ€lzischen Eifelkreis Bitburg-PrĂŒm abgestĂŒrzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei eine Person verletzt, die EinsatzmaĂnahmen von Feuerwehr und Polizei wurden inzwischen beendet.
RauchsÀule und Sirenengeheul
Anwohner berichteten von einer groĂen RauchsĂ€ule und Sirenengeheul. Der mutmaĂliche UnglĂŒcksort soll in der VerlĂ€ngerung der Startbahn auf Höhe des Golfplatzes liegen.
Deutsche EinsatzkrĂ€fte aus den Kreisen Bernkastel-Wittlich und Bitburg-PrĂŒm wurden alarmiert. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Absturzes waren zunĂ€chst nicht bekannt.
Zwei Maschinen gestartet
Am Nachmittag sollen zwei Maschinen gestartet sein, von denen eine abstĂŒrzte. Der Pilot habe offenbar den Schleudersitz betĂ€tigt und die Maschine verlassen können.
Die genauen Details des Vorfalls waren zunÀchst noch unklar. Angaben zum Flugzeugtyp, zur Absturzursache und zum weiteren Zustand des Piloten lagen zunÀchst nicht vor.
Die Spangdahlem Air Base liegt im Eifelkreis Bitburg-PrĂŒm und gehört zu den bedeutenden US-amerikanischen MilitĂ€rstandorten in Deutschland. Von dort aus werden regelmĂ€Ăig militĂ€rische Flugbewegungen durchgefĂŒhrt. Der Absturz ereignete sich nach den vorliegenden Angaben auf dem GelĂ€nde der Basis, sodass deutsche Rettungs- und PolizeikrĂ€fte gemeinsam mit den zustĂ€ndigen US-Stellen eingesetzt werden konnten.
FĂŒr die Bevölkerung in der Umgebung sind bei einem Flugunfall vor allem mögliche Gefahren durch Treibstoff, Munition oder TrĂŒmmerteile relevant. Dass die EinsatzmaĂnahmen von Feuerwehr und Polizei beendet wurden, begrenzt den unmittelbaren Anlass fĂŒr weitere Absperrungen. Die gemeldete Verletzung zeigt zugleich, dass der Vorfall nicht ohne Folgen blieb.
Unfallursache und weitere Untersuchungen
Die Ursache des Absturzes und der genaue Flugzeugtyp sind zunĂ€chst offen. Bei MilitĂ€rflugzeugen untersuchen ĂŒblicherweise militĂ€rische Flugsicherheitsstellen gemeinsam mit den zustĂ€ndigen Behörden die technischen Daten, den Flugverlauf und die Bedingungen beim Start. Auch die Angaben zum Schleudersitz und zum Zustand des Piloten mĂŒssen im weiteren Verlauf offiziell eingeordnet werden.
FĂŒr die Anwohner dĂŒrfte entscheidend sein, ob Gefahrstoffe freigesetzt wurden und ob der betroffene Bereich wieder vollstĂ€ndig freigegeben ist. Eine abschlieĂende Bewertung des Unfallhergangs ist erst nach der Sicherung der Absturzstelle und der Auswertung der Ermittlungen möglich.
