US-Zölle, Mexiko

US-Zölle: Mexiko kĂŒndigt Gegenmaßnahmen an

02.02.2025 - 03:09:19 | dpa.de

Mit Strafzöllen will US-PrÀsident Trump ein hÀrteres Vorgehen des Nachbarlandes Mexiko gegen die Drogenkartelle erzwingen. Mexikos PrÀsidentin reagiert empört.

Mexiko ist der wichtigste Handelspartner der USA. (Archivbild) - Foto: Fernando Llano/AP
Mexiko ist der wichtigste Handelspartner der USA. (Archivbild) - Foto: Fernando Llano/AP

Die mexikanische PrĂ€sidentin Claudia Sheinbaum hat nach den angekĂŒndigten US-Zöllen auf Waren aus Mexiko Gegenmaßnahmen angekĂŒndigt. Sie habe Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard angewiesen, einen Plan umzusetzen, der Gegenzölle in Betracht ziehe, schrieb die PrĂ€sidentin auf der Plattform X. 

Sie reagierte empört auf die Behauptung des Weißen Hauses, ihre Regierung habe sich mit den Drogenkartellen verbĂŒndet. Gleichzeitig schlug sie aber US-PrĂ€sident Donald Trump eine Arbeitsgruppe zur Zusammenarbeit im Kampf gegen den Drogenhandel vor. «Mexiko will keine Konfrontation. Wir gehen von einer Zusammenarbeit zwischen NachbarlĂ€ndern aus», sagte die linksgerichtete PrĂ€sidentin.

Trump kritisiert nicht nur Ungleichgewichte im Handel. Die Androhung von Strafzöllen nutzt er auch, um ein hÀrteres Vorgehen Mexikos gegen die Migration und die Drogenkartelle zu erreichen. Mexiko ist der wichtigste Handelspartner der USA. Kein anderes Land exportiert mehr in die Vereinigten Staaten. Mehr als 80 Prozent der gesamten Ausfuhren Mexikos gehen in die USA. Tausende Unternehmen und Millionen Jobs hÀngen davon ab.

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