Starke Regionen fĂŒr ein starkes Europa in bewegten Zeiten!
06.11.2025 - 12:30:55 | presseportal.deKlaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
"Europa braucht starke Regionen, transparente Entscheidungsstrukturen und eine faire Mittelverteilung. Was Europa nicht braucht, ist Zentralisierung von Macht und Mitteln in BrĂŒssel und den HauptstĂ€dten! Höhere Ausgaben und gleichzeitig weniger Mittel spĂŒrbar vor Ort in unseren Regionen - das untergrĂ€bt die Akzeptanz Europas und dies zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt."
Dr. Gerhard Hopp, europapolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion:
"Ein RĂŒckbau der Mitspracherechte des europĂ€ischen Parlaments und der Regionen schwĂ€cht gleichzeitig Haushaltsklarheit und das SubsidiaritĂ€tsprinzip! Eine ErgĂ€nzung der nationalen um regionale PartnerschaftsplĂ€ne ist eine Beruhigungspille - entscheidend sind klare Kompetenzen zur Mittelverwendung, und diese mĂŒssen bei den Regionen verbleiben."
Christian Hartmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion des sÀchsischen Landtages:
"Europa braucht gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen fĂŒr unsere Sicherheit, Wirtschaft und Demokratie mehr denn je handlungsfĂ€hige Regionen. Zentralisierung und Re-Nationalisierung können und dĂŒrfen nicht die Antwort sein!"
Andreas BĂŒhl, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion ThĂŒringen:
"Ein zu befĂŒrchtendes extremes FördergefĂ€lle innerhalb der EU, das zu einer SchwĂ€chung der Starken fĂŒhrt und falsche Anreize setzt, trĂ€gt nicht zur StĂ€rkung der gesamten europĂ€ischen WettbewerbsfĂ€higkeit bei, sondern gefĂ€hrdet die wirtschaftliche StabilitĂ€t."
Die Abgeordneten sprechen sich sowohl gegen die Höhe als auch die Systematik des Haushaltentwurfs der EU-Kommission aus. Die geplante Aufstockung des EU-Haushalts von 1,2 auf 2 Billionen Euro bei gleichzeitiger Verringerung und Zusammenlegung von Fördermitteln aus der KohĂ€sionspolitik, Agrarpolitik und dem EuropĂ€ischen Sozialfonds gefĂ€hrdet die Balance und Akzeptanz der EU bei den Menschen. Gerade fĂŒr LĂ€nder wie Bayern, Sachsen und ThĂŒringen mit umfassenden Grenzregionen hĂ€tte die geplante Zentralisierung und Re-Nationalisierung der Förderstrukturen weitreichende Folgen: Neben Landwirtschaft und lĂ€ndlicher Entwicklung steht insbesondere auch die regionale Strukturförderung vor erheblichen KĂŒrzungen.
Pressekontakt:
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Pressesprecher
E-Mail: sebastian.kraft@csu-landtag.de
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Stv. Pressesprecher
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